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Aktuelle Informationen zur Corona Pandemie

Hier erfahren Sie aktuelle Informationen, die unsere Kirchengemeinden betreffen angesichts der Corona Virus Pandemie.

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Wir versenden in der Regel einmal im Monat einen Newsletter mit allen aktuellen Infos. Wenn Sie ihn bekommen möchten, schreiben Sie bitte eine Nachricht an Pfarrer Philipp Mosch:
mosch.philipp@ekmb.de und Sie werden dann in der Verteiler aufgenommen.

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Spendenaktion "Wir packen´s an" für Geflüchtete in Griechenland

„Der Winter kommt – unsere Solidarität ist grenzenlos“Mit diesem Motto bittet der Verein „Wir packens an“ um Mithilfe für schutzsuchende Menschen auf den griechischen Inseln und auf dem Balkan. Die St. Gotthardt- und Christusgemeinde und die St. Katharinengemeinde hat einen Offenen Brief an die Stadtverordneten für einen humanen Umgang mit Geflüchteten geschrieben.

 Nothilfe für Geflüchtete auf den griechischen Inseln

 

„Der Winter kommt – unsere Solidarität ist grenzenlos“

Mit diesem Motto bittet der Verein „Wir packens an“ um Mithilfe für schutzsuchende Menschen auf den griechischen Inseln und auf dem Balkan.

Es werden wieder Transporter mit Hilfsgütern gepackt um ganz akute Not zu lindern. Die Sammelaktion in der St. Katharinenkirche und in der St. Gotthardtkirche ist beendet. Bitte keine Spenden mehr abgeben. Aber Sie können noch Geld für den Transport spenden.

Der Initiator der Spendenaktion, Andreas Steiner, bittet: „Dafür brauchen wir weiterhin Eure Hilfe. Helfen Sie uns mit einer Spende.“
 
Wir packen's an e.V.
GLS Bank
IBAN DE03 4306 0967 1059 2396 00
Betterplace: http://bit.ly/Spende-Chios
PayPal:
http://bit.ly/Spende-hier
Der Verein stellt selbstverständlich gerne Spendenbescheinigungen aus. Kontakt: info(at)wir-packens-an.info

Bisher sind bei unserer Spendenaktion über 1500 € zusammengekommen und mehrere Transporter mit Kleider- und Sachspenden wurden gesammelt und werden dann von Bad Freienwalde aus sortiert und zu den bedürftigen Menschen gefahren.

Wir danken im Namen des Vereins "Wir packen´s an" allen Spendern/innen.

 

Erfahrungsbericht aus Moria

 

Hier können sie einen eindrücklichen Erfahrungsbericht aus dem Gefüchtetenlager Moria auf Lesbos in Griechenland von der Krankenschwester Marlene Fießinger lesen.

Herunterladen

 

Offener Brief

 

An die

Stadtverordneten der Stadt Brandenburg an der Havel

Klosterstr. 14

14770 Brandenburg an der Havel                     im      Oktober 2020

 

Sehr geehrte Stadtverordnete,

mit großer Bestürzung nehmen wir die humanitäre Katastrophe in den europäischen Flüchtlingslagern insbesondere auf der griechischen Insel Lesbos im Camp Kara Tepe (Moria) wahr.

Wir nehmen wahr, dass die Situation der Menschen in den Flüchtlingslagern im Sinne einer Abschreckungsstrategie für politische Interessen missbraucht wird.

Wir nehmen wahr, dass es auch bei uns hier in Brandenburg an der Havel Hilfsmöglichkeiten gibt, um die akute Not von Menschen in unwürdigen Lebensumständen in Europa beenden zu können.

Es war uns in Brandenburg an der Havel in den letzten fünf Jahren gelungen, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zumindest einem Teil dieser Menschen eine neue Lebensperspektive zu eröffnen.

Deshalb fordern wir Sie auf, geflüchteten Menschen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen auf Lesbos leben, Hilfsmöglichkeiten anzubieten, um sie mit Nahrung, Obdach und Sicherheit zu versorgen.

Wir fordern Sie auf festzustellen, welche Hilfsangebote unsere Stadt leisten kann.

Wir fordern Sie auf, sich mit Potsdam, Potsdam – Mittelmark, Fürstenwalde/Spree, Teltow, Neuruppin, Schöneiche und 177 weiteren deutschen Städten und Kommunen zusammenzuschließen und unser konkretes Hilfsangebot gegenüber der Bundesregierung zu vertreten und somit auch Brandenburg an der Havel zu einem „Sicheren Hafen“ zu machen.

Wir fordern Sie auf, so den Druck für eine politische Entwicklung zu erhöhen, an deren Ende es wieder zu einem menschenwürdigen Umgang mit Schutzsuchenden in Europa kommt.

Helfen Sie mit, dass die Mitmenschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt.

Unterzeichner: Ev. St. Gotthardt und Christuskirchengemeinde und Ev. Kirchengemeinde St. Katharinen 

 

 

Abschied von Pfarrerin Ulrike Mosch aus der St. Gotthardt- und Christusgemeinde

Pfarrerin und Gemeindepädagogin Ulrike Mosch wurde aus der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde fererlich verabschiedet.

 

 

 

Pfarrerin und Gemeindepädagogin Ulrike Mosch verabschiedete sich aus der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde.

Die ordinierte Gemeindepädagogin Ulrike Mosch hatte im Jahr 2010 die Pfarrstelle mit einem Stellenumfang von 50 Prozent in unserer Gemeinde angetreten und die Gemeinde seitdem in besonderer Weise geprägt. Ab 1. September 2020 hat sie nun nach 10 Jahren eine Tätigkeit als Studienleiterin im Amt für Kirchliche Dienste aufgenommen und wird künftig Gemeindepädagogen/innen ausbilden.

Die Beauftragung für Jugend- und Konfirmandenarbeit in der Region Brandenburg mit einem Stellenumfang von 50 Prozent wird sie auch künftig weiterführen. Der Gemeindekirchenrat und die Gemeinde danken Pfarrerin Ulrike Mosch für ihren fruchtbaren und vielfältigen Dienst und wünschen ihr Gottes Segen für ihre zukünftige Aufgabe.

Die vakante halbe Stelle in unserer Gemeinde übernimmt Pfarrer Philipp Mosch, der sich die Aufgaben in der Gemeinde mit Pfarrer Jens Meiburg teilt, der das Amt des stellvertretenden Superintendenten abgibt und sich nun mit ganzer Kraft auf das Brückenpfarramt konzentrieren kann.

Mit einem festlichen Erntedankgottesdienst wurde Pfarrerin Ulrike Mosch am 4. Oktober um 10.30 Uhr in der St. Gotthardtkirche mit anschließendem Empfang verabschiedet. Der Gemeindekirchenrat und viele Gemeindeglieder dankten ihr auf sehr persönliche Art und Weise.  

 

Kirche in besonderer Zeit

Hier bekommen Sie Anregungen für Gottesdienste, Andachten und geistliche Impulse.

Christliches Leben in besonderer Zeit

Gottesdienste sind wieder mit Einschränkungen möglich. Wer diese nicht besuchen kann oder möchte, kann hier geistliche Angebote, Texte, Predigten und Gebete lesen. Das entsprechende bitte anklicken:

Lesepredigten der Vereinigten Lutherischen Kirche in Deutschland

 

Geistlichen Angebote in den Medien, Fernsehgottesdienste und Rundfunkandachten:

Rundfunkdienst der EKBO

Fernsehgottesdienst ARD

Fernsehgottesdienst ZDF

Morgenandacht Deutschlandfunk

 

Orgelprojekt St. Katharinen

In der St. Katharinenkirche wurde ein für die neuen Bundesländer einzigartiges Orgelprojekt verwirklicht.

Freie Kita Plätze

In der Kita Regenbogen gibt es für das neue Kita Jahr noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich in der Kita Leiterin: Yvonne Pollähn, Tel. 03381/302889KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

 

Kita Regenbogen

In der Kita Regenbogen sind aktuell noch freie Plätze für Kinder ab 2,5 Jahren.

Die evangelische Kindertagesstätte "Regenbogen" befindet sich in der Thüringerstraße in der Walzwerksiedlung in Brandenburg an der Havel.

Ein historisches Gebäude, errichtet vom bedeutenden Architekten der Bauhaus-Schule Otto Bartning, beherbergt das Gemeindezentrum Christuskirche mit der Kita.

In der evagelischen Kita werden 18 Kinder liebevoll begleitet, betreut und gefördert.

Ein großzügiges Außengelände mit Spielplatz bereitet den Kindern viel Freude.

Fasching wird natürlich ebenso gefeiert wie christliche Feiertage und das Sommerfest. Die Kinder werden auf kindgerechte Art und Weise mit religionspädagogischen Themen vertraut gemacht. Die Kita ist offen für alle und alle sind willkommen - unabhängig vom individuellen Glauben in der Familie.

Betreuung:

Es werden Kinder von 2,5-6 Jahren betreut.

 

Öffnungszeiten:

6.30-16.30 Uhr (Schließzeiten: 20 Tage im Jahr, 15 davon im Sommer in den Ferien)

Verkehrsanbindung:

Straßenbahn-Linie 2, Haltestelle Südtor oder Frankenstraße

Hier können Sie sich über das Konzept und die Abläufe in der Kita "Regenbogen" informieren.

Hier können Sie einen https://katharinen-brandenburg.kw01.net/file/230233Aufnahmeantrag herunterladen.

 

Ansprechpartner Kita „Regenbogen“

Thüringer Str. 9

Tel./Fax: 03381/302889

KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

Glockenläuten in St. Gotthardt

Warum läuten die Glocken von St. Gotthardt zur Zeit nicht? Und wie Sie diese trotzdem hören können...

 

Glockenreparatur notwendig

Leider sind mehrere unserer Glocken in der St. Gotthardtkirche defekt und müssen repariert werden. Das ist umso bedauerlicher, da wir sie in der aktuellen Situation besonders vermissen. Denn seit alters her rufen die läutenden Glocken zum Gebet und wir können uns im gemeinsamen Gebet vereinen.

Normalerweise läuten die Glocken werktags um 7, um 12 und um 18 Uhr.

Sonntags rufen die Glocken zum Gottesdienst um 10 Uhr und um 10.20 Uhr.

Nun müssen Glocken der St. Gotthardtkirche still stehen, bis die Reparatur vorgenommen werden kann. Das z.T. gerissene Stahljoch soll durch ein hölzernes Joch ersetzt werden.

Auch die Glocke in der Neuendorfer Kirche musste gesperrt werden, weil sie dringend reparaturbedürftig ist.

 

Helfen Sie mit einer Spende

Die fachgerechte Instandsetzung und Sanierung der Glocken kostet viele tausend Euro. Sie können mit einer Spende helfen und damit die Reparatur ermöglichen.

Kontoverbindung

St. Gotthardt- und Christus Kirchengemeinde Brandenburg an der Havel,

Brandenburger Bank,

BIC: GENODEF1BRB,

IBAN: DE 03 1606 2073 0008 0707 33

(Bitte den konkreten Verwendungszweck angeben: Glocken St. Gotthardt)

 

Glocken im Film

Sie können trotzdem die vertrauten Glocken hören. Das haben wir Herrn Ferdinand Dambeck zu verdanken, der dankenswerter Weise unsere Glocken vor einiger Zeit aufgenommen und hat und in mühevoller Kleinarbeit das folgende Video mit unserem Glockenläuten in all seinen Variationen erstellt hat. Ihm sei herzlich gedankt und das Video kann man sich hier anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZTrhuj50VXM&feature=youtu.be

 

Hintergrundinformationen

Im Turm der ev. St.Gotthardtkirche zu Brandenburg an der Havel hängen vier Bronzeglocken an gekröpften Jochen, sie läuten mit Gegegengewichtsklöppel.

 

Glocke 1:

Sturmglocke (zur Zeit gesperrt)

Ton: a°

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1,70 m

Gussjahr: 1709

Gießer: Otto Elers (Berlin)

Inschrift und Zier: 

An der Schulter zwischen zwei Ranken-,resp. Akanthusblatt-Friesen ,,SOLI DEO GLORIA‘‘. Am Körper die Kruzifixusgruppe, 0,21 m lang, und auf beiden Seiten eine lange Inschrift, welche außer Namen und Titeln von elf Bürger­meistern und Ratsleuten angibt, daß die Glocke 1709 imperante Friderico Magno gegossen sei.  Auf dem Rande: ,,ME FECIT OTTO ELERS‘‘.

 

Glocke 2:

Apostelglocke (zur Zeit gesperrt)

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1, 52 m

Gussjahr: 1557

Gießer: nicht bekannt

Inschrift und Zier: 

- Inschrift am Halse eine zweizeilige Um­schrift, jede Zeile in zwei Abteilungen, die obere und die untere zusammengehörig.

,,ANNO• DOM• 1•5•5•7. IARE.V•D•M•I•E‘‘ (Münze)

,,EN EGO CAMPANA NVN - QVAM DENVNCIO VANA‘‘. (Münze) M. ANDREAS. 30. MVLDENHEWER (2 große, 3 kleine Münzen, eine Glocke und noch eine Münze nebeneinander). ‚,LAVDO DEVM PLEBEM VOGO CONCREGO CLERVM‘‘.

Die Interpunktion ist jedesmal eine Lilienblume. Darunter ein Lilienblumenfries. Auf der Vorderseite des Körpers die Kruzifixusgruppe in Hochrelief mit den Initialen M.R. und H.H., auf der Rückseite ANDREAS SCHVLER BVRGERM.

 

Glocke 3:

Stundenglocke (läutet zur Zeit)

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1, 22 m

Gussjahr: 1456

Gießer: Meister Hennig von Peine

Zier und Inschrift: - Umschrift am Halse in zwei Zeilen, bei denen man über Kreuz aus der einen in die andere lesen muß: ,,Mi heft ghegaten meister henigk va peine‘‘. ,,De dode bewene ik grot un cleine de levedeghen rope ik to gades denste un eren' blixem dore helpe ik afkeren‘‘. ,,Anno dni cccc-'o m‘o lvi’o laves tibi xpe i e.‘‘ 

Übersetzung der Umschrift auf deutsch: ,,Mich hat gegossen Meister Henning von Peine‘‘. ,,Die Toten beweine ich große und kleine.‘‘ ,,Die Lebendigen rufe ich zum Gottesdienst und Ehren; Blitze helfe ich abzuwehren‘‘.

 

Glocke 4: (nicht mir im Läutwerk integriert, da der Ton nicht in den Dreiklang der anderen Glocken passt, ebenfalls gesperrt)

Glocke in romanischer Form

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 0,79 m

Gießer: nicht bekannt

 

 

Sanierung Christuskirche - Kinder brauchen Platz

Die Sanierung Christuskirche des berühmten Architekten Otto Bartning und die damit verbundene Erweiterung der Kita Regenbogen ist in vollem Gange - 10.000 Euro Spenden sollen noch zusammenkommen


Die Christuskirche hat im Jahr 2018 das 90. Jahr ihres Bestehens gefeiert. Die Kirche braucht inzwischen neue Fenster, eine neue Heizung und die noch originale Holzvertäfelung muss saniert werden.

Der berühmte Architekt der sozialen Moderne in der Weimarer Republik Otto Bartning hat diese Kirche entworfen und sie mit Kirchraum, Kita und Gemeindeschwesternstation als kirchlich-soziales Zentrum für die Familien der Arbeiter im Stahl- und Walzwerk gebaut. Die Kita "Regenbogen" in der Christuskirche besteht bis heute und wir wollen diese Kita erweitern, so dass mehr Kinder aufgenommen werden können und damit die Kita auch künftig erhalten werden kann.

Diese Sanierung und Kitaerweiterung kostet viele hunderttausend Euro. Wir freuen uns über Förderer und Spenden. Damit wir dieses ambitionierte Projekt im Jahr 2019 realisieren können, bitten wir auch um Ihre Spende. Jeder Euro hilft.

Spendenkonto:

Barzahlungen sind unter Angabe des Verwendungszweckes "Christuskirche" im Gemeindebüro möglich.

Gemeindebüro, Gotthardtkirchplatz 8, 14770 Brandenburg; Tel. 03381/522062; geöffnet Mo-Do 9-12 Uhr,


Eine Überweisung kann auf diese Bankverbindung erfolgen:
Ev. St. Gotthardt- und
Christuskirchengemeinde
IBAN: DE 0316 0620 7300 0807 0733
Verwendungszweck:
Christuskirche

Eine Spendenquittung wird gern ausgestellt.


Hintergrund:

Die Evangelische St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde Brandenburg an der Havel ist Eigentümerin des Gemeindezentrums Christuskirche in der Thüringer Str. 9 in Brandenburg an der Havel.

Das gesamte Gebäudeensemble wurde von 1925-1928 vom bedeutenden Kirchbaumeister des 20. Jahrhunderts Otto Bartning entworfen und gebaut. Otto Bartning ist mit Walter Gropius einer der Impulsgeber der Bauhausschule und eigenständiger Vertreter der neuen Moderne mit internationalem Renommee (siehe die Retrospektive seines Werkes in der Berliner Akademie der Künste 2017). Er hat sich mit Vertretern der Bauhausschule wie Gropius und Mies van der Rohe für die Ideale eines modernen Bauens in der Weimarer Republik eingesetzt und in ihrer Nachfolge in Weimar die Bauhochschule von 1926 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten 1930 geleitet. In dieser Zeit hat er die Christuskirche entworfen und gebaut.


Die Christuskirche gilt als erster Kirchbau Bartnings in Formen der neuen Sachlichkeit, nachdem er schon zuvor zahlreiche Kirchbauten im In- und Ausland realisiert hat und danach mit seinem Notkirchenprogramm nach dem 2. Weltkrieg ein bedeutendes Kulturerbe geschaffen hat. Deshalb ist das Ensemble Christuskirche als hochgradiges Baudenkmal einzustufen und steht unter Denkmalschutz.

Zur Christuskirche gehören ein Kirchraum, die Evangelische Kita „Regenbogen“ mit derzeit 18 betreuten Kindern in Trägerschaft der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde und eine Küster- bzw. Hausmeisterwohnung. Das Gebäude ist von einem großzügigen Außengelände umgeben und war konzipiert als Kirche für die Arbeiter im Stahl- und Walzwerk und als soziales Zentrum in der Walzwerksiedlung. Diese Funktion erfüllt es noch heute als Identifikationspunkt in der ehemaligen Arbeitersiedlung und als geschätzter Ort für evangelische Kindererziehung in einem vom sozialen Umbruch betroffenen Stadtteil. 

Der Kirchraum muss für eine geplante kombinierte Nutzung als Kirchraum und als Kitanebenraum unbedingt grundhaft saniert, die Fenster erneuert und eine moderne, regelbare Heizung unter Bedingungen des Denkmalschutzes eingebaut werden.

Unsere Kirchengemeinde als Träger der Evangelischen Kita steht derzeit vor der Aufgabe, die traditionsreiche Kita zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Wir möchten, dass die Kinder mehr Platz zum Spielen und für Aktivitäten in der Kita haben und dafür den Kirchraum den Kindern als Kita-Nebenraum zur Verfügung stellen. Die Anzahl der Erzieherinnen bzw. Erzieher soll auf drei und die Plätze für Kita Kinder sollen auf 24 erhöht werden. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Qualität der Betreuung und zum langfristigen Erhalt der Kita. Der Bedarf an Kita-Plätzen in Brandenburg an der Havel und insbesondere in der Walzwerksiedlung als Stadtteil im demografischen Umbruch ist nach wie vor hoch. Unsere Kita bietet den Kindern eine familiäre Atmosphäre in einem Gebäude mit besonderer Historie und einem traumhaftem Außengelände.

Auch für den Gemeindeaufbau und die Erhaltung dieses Standortes als Kirche und soziales Zentrum spielt die Kita in unserem Gemeindekonzept eine wesentliche Rolle. Damit kann der Standort Christuskirche als Gemeindezentrum in einem Baudenkmal aufrechterhalten und dieses multifunktional mit Leben gefüllt werden, so wie es sich der Architekt Otto Bartning als Vorreiter der sozialen Moderne seinerzeit gedacht hat. 


Unterstützen Sie deshalb dieses ambitionierte Unterfangen mit Ihrer Spende, denn es muss sehr viel Geld dafür gesammelt werden. Vielen Dank! Eine Spendenquittung erhalten Sie im Gemeindebüro oder Sie wird Ihnen bei Angabe des Namens und der Adresse zugesandt.

 

Quarantänenhilfe Brandenburg

Die Corona-Pandemie hat viele Einschränkungen zur Folge. Hier können Sie lesen, wie Sie trotzdem helfen können.

Rückblick Projektreihe 1989 - 30 Jahre Friedliche Revolution in Brandenburg

Im Jahr 2019 ist eine sehr besondere Projektreihe entstanden, bei der die Evangelischen Kirchengemeinden der Region Brandenburg mit dem Brandenburger Theater und der Stadt Brandenburg an der Havel und dem event-theater kooperierten.

 

Rückblick und Ausblick: 30 Jahre Friedliche Revolution

In verschiedensten Veranstaltungen fragten wir im Rahmen der Projektreihe danach, was aus den Träumen von Freiheit und Demokratie geworden ist und wie die Friedliche Revolution die Menschen geprägt hat.

Bertram Althausen, damals Kreisjugendpfarrer und Mitinitiator des Aufrufs ´89 zur Gründung des Neuen Forums in Brandenburg, beschrieb in seiner Predigt am Reformationstag die Spannung, die 1988 bei einem Gottesdienst im Wichernhaus zu spüren war zwischen denen, die dableiben und etwas verändern wollten und denen, die genug hatten und das Land verlassen wollten. In diese beklemmende Situation damals sprach er den Bibelvers „Du machst fröhlich, was da lebt im Osten wie im Westen“ und etwas von der Spannung löste sich. Die ökumenische Band „Patchwork“ nahm diese Stimmung auf mit dem Biermann-Lied „Du lass dich nicht verhärten“. 

Cornelia Radeke-Engst, frühere Dompfarrerin, zeichnete in ihrer Predigt den Weg nach, der zu einem Ökumenischen Friedenskonzil führen sollte und in den 80er Jahren tausende Menschen in der DDR mobilisierte, ihre Meinung zu sagen und sich in diesen konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einzubringen. Christian Radeke ermunterte bei einer Kunstaktion, unerfüllte Träume und Wünsche auf Ballons zu schreiben und diese in den „Himmel“ steigen zu lassen.

Allerdings ist die Rolle der Kirchen auch ambivalent. Menschen aus den Kirchen nutzten einerseits den Schutzraum und brachten sich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung aktiv in die gesellschaftlichen und politischen Fragen ein. Aber es gab auch die andere Seite. Friedrich Teubner, früher Pfarrer in Kirchmöser-West, erzählte, wie ein von staatlicher und kirchlicher Seite in Brandenburg verbotenes Wehrdienst-Totalverweigerer Treffen doch noch in einer Kirche stattfinden konnte: „Die älteren damals hatten den 17. Juni erlebt und den Ungarn-Aufstand, und denen lief es ganz besonders kalt der Rücken runter, als sie die Bilder vom Platz des himmlischen Friedens in Peking sahen. Eine Weile gebraucht habe ich allerdings, um Verständnis für die Ängstlichkeit von Kirchenleuten zu finden. Unser Kreiskirchenrat jedenfalls hatte beschlossen, dass künftig keine politischen Veranstaltungen in Kirchenräumen stattzufinden hätten. Und so kamen solche Aktivitäten nach Kirchmöser. Zum Glück hatte nämlich die Reichsbahn hier eine Kirche, von deren Existenz selbst die Reichsbahn nichts wusste.“

Die mehrmals ausverkauften Filmabende im Fontane-Kino führten mit den Filmen „Nikolaikirche“ und „Gundermann“ vor Augen, wie spannungsreich das Leben damals war zwischen Gefahr, Mut, Einstehen für Überzeugungen, Anpassung und Verrat. Zeitzeugen nahmen das Publikum mit hinein in ganz persönliche Erinnerungen zu den Filmen. 

Bei den Formaten „Stadtgespräch“ im Brandenburger Theater konnten die Teilnehmer aktiv in die Diskussion mit Gästen der Podien eingreifen. So konnten Fragen, Hoffnungen und Enttäuschungen aus dem Herbst 1989 thematisiert und mit heutigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft werden. Eins jedoch wurde deutlich. Bei den vielen Veranstaltungen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern war trotz Kritik an bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen niemand dabei, der sich im Sinne der AfD äußerte, die ihrerseits versucht, die Friedliche Revolution für sich zu vereinnahmen. Ganz im Gegenteil, es wurde oft zum Ausdruck gebracht, wie wichtig es ist, sich angesichts heutiger Gefährdungen für den Erhalt von Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit, Umwelt und Frieden aktiv einzusetzen.

Katrin Hattenhauer, die im September 1989 für das Spruchband „Für freie Menschen in einem freien Land“ bei einer Montagsdemonstration in Haft kam, sagte im Dom: „Es sind nicht alle Träume des Herbstes 1989 wahr geworden, aber ganz schön viele. Es bleibt die Erfahrung, Träume können Wirklichkeit werden, wenn wir dafür einstehen.“

An vier Kirchen der Region (Auferstehungskirche Brandenburg Görden, Dom zu Brandenburg, St. Gotthardtkirche und West-Kirche in Kirchmöser) fand vom 29.09.2019 beginnend und am Bußund Bettag endend eine Predigtreihe zu „30 Jahren Friedliche Revolution“ statt. Eingeladen waren Predigerinnen und Prediger, die entweder den Herbst 1989 in Brandenburg erlebt haben oder die Friedliche Revolution andernorts wesentlich mitgestaltet haben.

Zum Nachlesen bitte die entsprechende Predigt anklicken:

Predigtreihe 29.09.2019, 17:00 Uhr, Westkirche, Kirchmöser

Mit Pfr. i. R. Friedrich Teubner

Das regionale Neue Forum hatte sich am 20. Oktober 1989 in Pfarrer Teubners Kirchengemeinde in Kirchmöser-West gegründet. Ein in Brandenburg/Havel verbotenes landesweites Treffen von Wehrdienst-Totalverweigerern fand Ende der 80er Jahre in seiner Kirche statt.

Predigtreihe „Erntedank“ 06.10.2019, 10:30 Uhr, Auferstehungskirche, Brandenburg an der Havel

Mit Pfr. Uwe Gau

Pf. Uwe Gau war 1989 aktiv in der Organisation von Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungkirche mit  Pfn. Heilgard Asmus

Predigtreihe 13.10.2019, 17:00 Uhr, St. Gotthardtkirche, Brandenburg an der Havel

Mit Gem.-Päd. David Begrich (Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Miteinander e.V. – Impulse für Demokratie und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt, Magdeburg)

David Begrich gehörte 1989 der Jugendgruppe des Neuen Forums in Brandenburg/Havel an.

Cornelia Radeke-Engst, Predigt am 27.10.2019 im Brandenburger Dom im Rahmen der Predigtreihe zu „30 Jahre Friedliche Revolution“

Cornelia Radeke-Engst war Dompfarrerin am Dom zu Brandenburg und war Mitinitiatorin der Gebete für unser Land sowie des Runden Tisches

Predigtreihe 03.11.2019, 17:00 Uhr, West-Kirche, Kirchmöser

Mit Gen.-Sup. Heilgard Asmus

Heilgard Asmus war Pfarrerin in der St. Gotthardtgemeinde und war 1989 aktiv in der Organisation von Diskussionsveranstaltungen zu gesellschaftlichen Fragen u.a. im Gemeindehaus Bergstraße mit vielen hundert Besuchern, Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungskirche mit Pf. Uwe Gau.

 

 

 

 

 

Offene Kirche sucht Verstärkung

Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

„Es ist wichtig, dass Gotteshäuser offen sind – und das nicht nur am Sonntag.“ Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der „Offenen St. Gotthardtkirche“ sagt diesen Satz voller Überzeugung. Seit vielen Jahren ist sie mit einer Gruppe Ehrenamtlicher als „Kirchenwächterin“ in der St. Gotthardtkirche tätig und hilft damit, das älteste Gotteshaus Brandenburgs aus dem 12. Jahrhundert für Besucher offen zu halten – und das 365 Tage im Jahr. Auch in der St. Katharinenkirche gibt es ein Team ehrenamtlicher "Kirchenwächter". Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Manchmal ist die Not groß, alle Dienste zu besetzen. Ohne die ehrenamtlichen „Kirchenwächterinnen“ und „Kirchenwächter“ würden die mehreren tausend Besucher, die jedes Jahr beide Kirchen besuchen, vor verschlossenen Türen stehen. Deshalb ist der Dienst wichtig. Viele „Kirchenwächter“ freuen sich, wenn die Besucher ganz angetan von ihrer Kirche sind. Dann macht es besonders Spaß, wenn man mit interessierten Gästen ins Gespräch kommt. So haben alle etwas davon. Die Kirchengemeinde ruft auf: Werden auch Sie „Kirchenwächter“ und damit Ansprechpartner für Besucher. Jeder Dienst hilft von zwei Stunden in der Woche bis zu einmal im Monat. Die Gäste Brandenburgs und die Brandenburger, die im Gotteshaus Ruhe finden wollen, werden es danken. Man muss übrigens kein Kirchenmitglied sein, um diesen ehrenamtlichen Dienst zu erfüllen. Jeder Interessent wird mit einer Einführung in die Sehenswürdigkeiten der Kirche und die praktischen Dinge in den Dienst eingewiesen.

Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

Ehrenamtlicher Redakteur für den Brückenboten gesucht

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von Fotos
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Was muss man können?

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November 2020

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrer/in: P. Mosch
Brandenburg an der Havel: St. Bernhard-Kirche

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrer/in: P. Mosch
Brandenburg an der Havel: St. Gotthardtkirche

Freiluft - Gottesdienst fällt leider aus

Für die Gemeinden St. katharinen, Wilhelmsdorf, Schmerzke und Göttin auf dem Spielplatz in Göttin.
Pfarrer/in: Jonas Börsel
Brandenburg an der Havel: Göttin

Musikalische Stärkung für Leib und Seele

Brandenburg an der Havel: St. Katharinenkirche Brandenburg an der Havel

Orgelandacht zum Mittag

An der Orgel Uwe Klußmann
Brandenburg an der Havel: St. Katharinenkirche Brandenburg an der Havel

Dezember 2020

Ökumenisches Friedensgebet

Pfarrer/in: .
Brandenburg an der Havel: St. Nikolaikirche Brandenburg an der Havel

Gottesdienst

Pfarrer/in: Vikar J. Wolf
Brandenburg an der Havel: St. Gotthardtkirche

Musikalische Stärkung für Leib und Seele

Pfarrer/in: J. Börsel
Brandenburg an der Havel: St. Katharinenkirche Brandenburg an der Havel

Orgelandacht zum Mittag

An der Orgel Uwe Klußmann
Brandenburg an der Havel: St. Katharinenkirche Brandenburg an der Havel

Gottesdienst

ausnahmsweise um 9 Uhr aufgrund des geplanten Weihnachtsoratoriums
Pfarrer/in: J. Meiburg
Brandenburg an der Havel: St. Gotthardtkirche
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Letzte Änderung am: 28.11.2020