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Fortbildung für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Kindern

Alle, die in unseren Gemeinden in der Arbeit mit Kindern, mit Kindergruppen, Rüstzeiten oder im Kindergottesdienst tätig sind oder sich dafür interessieren, bekommen viele praxisnahe Informationen und Unterstützung bei dieser Weiterbildung. Infos hier im Flyer zum Download

Rückblick Projektreihe 1989 - 30 Jahre Friedliche Revolution in Brandenburg

Im Jahr 2019 ist eine sehr besondere Projektreihe entstanden, bei der die Evangelischen Kirchengemeinden der Region Brandenburg mit dem Brandenburger Theater und der Stadt Brandenburg an der Havel und dem event-theater kooperierten.

 

Rückblick und Ausblick: 30 Jahre Friedliche Revolution

In verschiedensten Veranstaltungen fragten wir im Rahmen der Projektreihe danach, was aus den Träumen von Freiheit und Demokratie geworden ist und wie die Friedliche Revolution die Menschen geprägt hat.

Bertram Althausen, damals Kreisjugendpfarrer und Mitinitiator des Aufrufs ´89 zur Gründung des Neuen Forums in Brandenburg, beschrieb in seiner Predigt am Reformationstag die Spannung, die 1988 bei einem Gottesdienst im Wichernhaus zu spüren war zwischen denen, die dableiben und etwas verändern wollten und denen, die genug hatten und das Land verlassen wollten. In diese beklemmende Situation damals sprach er den Bibelvers „Du machst fröhlich, was da lebt im Osten wie im Westen“ und etwas von der Spannung löste sich. Die ökumenische Band „Patchwork“ nahm diese Stimmung auf mit dem Biermann-Lied „Du lass dich nicht verhärten“. 

Cornelia Radeke-Engst, frühere Dompfarrerin, zeichnete in ihrer Predigt den Weg nach, der zu einem Ökumenischen Friedenskonzil führen sollte und in den 80er Jahren tausende Menschen in der DDR mobilisierte, ihre Meinung zu sagen und sich in diesen konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einzubringen. Christian Radeke ermunterte bei einer Kunstaktion, unerfüllte Träume und Wünsche auf Ballons zu schreiben und diese in den „Himmel“ steigen zu lassen.

Allerdings ist die Rolle der Kirchen auch ambivalent. Menschen aus den Kirchen nutzten einerseits den Schutzraum und brachten sich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung aktiv in die gesellschaftlichen und politischen Fragen ein. Aber es gab auch die andere Seite. Friedrich Teubner, früher Pfarrer in Kirchmöser-West, erzählte, wie ein von staatlicher und kirchlicher Seite in Brandenburg verbotenes Wehrdienst-Totalverweigerer Treffen doch noch in einer Kirche stattfinden konnte: „Die älteren damals hatten den 17. Juni erlebt und den Ungarn-Aufstand, und denen lief es ganz besonders kalt der Rücken runter, als sie die Bilder vom Platz des himmlischen Friedens in Peking sahen. Eine Weile gebraucht habe ich allerdings, um Verständnis für die Ängstlichkeit von Kirchenleuten zu finden. Unser Kreiskirchenrat jedenfalls hatte beschlossen, dass künftig keine politischen Veranstaltungen in Kirchenräumen stattzufinden hätten. Und so kamen solche Aktivitäten nach Kirchmöser. Zum Glück hatte nämlich die Reichsbahn hier eine Kirche, von deren Existenz selbst die Reichsbahn nichts wusste.“

Die mehrmals ausverkauften Filmabende im Fontane-Kino führten mit den Filmen „Nikolaikirche“ und „Gundermann“ vor Augen, wie spannungsreich das Leben damals war zwischen Gefahr, Mut, Einstehen für Überzeugungen, Anpassung und Verrat. Zeitzeugen nahmen das Publikum mit hinein in ganz persönliche Erinnerungen zu den Filmen. 

Bei den Formaten „Stadtgespräch“ im Brandenburger Theater konnten die Teilnehmer aktiv in die Diskussion mit Gästen der Podien eingreifen. So konnten Fragen, Hoffnungen und Enttäuschungen aus dem Herbst 1989 thematisiert und mit heutigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft werden. Eins jedoch wurde deutlich. Bei den vielen Veranstaltungen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern war trotz Kritik an bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen niemand dabei, der sich im Sinne der AfD äußerte, die ihrerseits versucht, die Friedliche Revolution für sich zu vereinnahmen. Ganz im Gegenteil, es wurde oft zum Ausdruck gebracht, wie wichtig es ist, sich angesichts heutiger Gefährdungen für den Erhalt von Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit, Umwelt und Frieden aktiv einzusetzen.

Katrin Hattenhauer, die im September 1989 für das Spruchband „Für freie Menschen in einem freien Land“ bei einer Montagsdemonstration in Haft kam, sagte im Dom: „Es sind nicht alle Träume des Herbstes 1989 wahr geworden, aber ganz schön viele. Es bleibt die Erfahrung, Träume können Wirklichkeit werden, wenn wir dafür einstehen.“

An vier Kirchen der Region (Auferstehungskirche Brandenburg Görden, Dom zu Brandenburg, St. Gotthardtkirche und West-Kirche in Kirchmöser) fand vom 29.09.2019 beginnend und am Bußund Bettag endend eine Predigtreihe zu „30 Jahren Friedliche Revolution“ statt. Eingeladen waren Predigerinnen und Prediger, die entweder den Herbst 1989 in Brandenburg erlebt haben oder die Friedliche Revolution andernorts wesentlich mitgestaltet haben.

Zum Nachlesen bitte die entsprechende Predigt anklicken:

Predigtreihe 29.09.2019, 17:00 Uhr, Westkirche, Kirchmöser

Mit Pfr. i. R. Friedrich Teubner

Das regionale Neue Forum hatte sich am 20. Oktober 1989 in Pfarrer Teubners Kirchengemeinde in Kirchmöser-West gegründet. Ein in Brandenburg/Havel verbotenes landesweites Treffen von Wehrdienst-Totalverweigerern fand Ende der 80er Jahre in seiner Kirche statt.

Predigtreihe „Erntedank“ 06.10.2019, 10:30 Uhr, Auferstehungskirche, Brandenburg an der Havel

Mit Pfr. Uwe Gau

Pf. Uwe Gau war 1989 aktiv in der Organisation von Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungkirche mit  Pfn. Heilgard Asmus

Predigtreihe 13.10.2019, 17:00 Uhr, St. Gotthardtkirche, Brandenburg an der Havel

Mit Gem.-Päd. David Begrich (Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Miteinander e.V. – Impulse für Demokratie und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt, Magdeburg)

David Begrich gehörte 1989 der Jugendgruppe des Neuen Forums in Brandenburg/Havel an.

Predigtreihe 03.11.2019, 17:00 Uhr, West-Kirche, Kirchmöser

Mit Gen.-Sup. Heilgard Asmus

Heilgard Asmus war Pfarrerin in der St. Gotthardtgemeinde und war 1989 aktiv in der Organisation von Diskussionsveranstaltungen zu gesellschaftlichen Fragen u.a. im Gemeindehaus Bergstraße mit vielen hundert Besuchern, Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungskirche mit Pf. Uwe Gau.

 

 

 

 

 

Offene Kirche sucht Verstärkung

Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

„Es ist wichtig, dass Gotteshäuser offen sind – und das nicht nur am Sonntag.“ Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der „Offenen St. Gotthardtkirche“ sagt diesen Satz voller Überzeugung. Seit vielen Jahren ist sie mit einer Gruppe Ehrenamtlicher als „Kirchenwächterin“ in der St. Gotthardtkirche tätig und hilft damit, das älteste Gotteshaus Brandenburgs aus dem 12. Jahrhundert für Besucher offen zu halten – und das 365 Tage im Jahr. Auch in der St. Katharinenkirche gibt es ein Team ehrenamtlicher "Kirchenwächter". Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Manchmal ist die Not groß, alle Dienste zu besetzen. Ohne die ehrenamtlichen „Kirchenwächterinnen“ und „Kirchenwächter“ würden die mehreren tausend Besucher, die jedes Jahr beide Kirchen besuchen, vor verschlossenen Türen stehen. Deshalb ist der Dienst wichtig. Viele „Kirchenwächter“ freuen sich, wenn die Besucher ganz angetan von ihrer Kirche sind. Dann macht es besonders Spaß, wenn man mit interessierten Gästen ins Gespräch kommt. So haben alle etwas davon. Die Kirchengemeinde ruft auf: Werden auch Sie „Kirchenwächter“ und damit Ansprechpartner für Besucher. Jeder Dienst hilft von zwei Stunden in der Woche bis zu einmal im Monat. Die Gäste Brandenburgs und die Brandenburger, die im Gotteshaus Ruhe finden wollen, werden es danken. Man muss übrigens kein Kirchenmitglied sein, um diesen ehrenamtlichen Dienst zu erfüllen. Jeder Interessent wird mit einer Einführung in die Sehenswürdigkeiten der Kirche und die praktischen Dinge in den Dienst eingewiesen.

Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

Freie Kita Plätze

In der Kita Regenbogen gibt es für das neue Kita Jahr noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich in der Kita Leiterin: Yvonne Pollähn, Tel. 03381/302889KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

 

Kita Regenbogen

In der Kita Regenbogen sind aktuell noch freie Plätze für Kinder ab 2,5 Jahren.

Die evangelische Kindertagesstätte "Regenbogen" befindet sich in der Thüringerstraße in der Walzwerksiedlung in Brandenburg an der Havel.

Ein historisches Gebäude, errichtet vom bedeutenden Architekten der Bauhaus-Schule Otto Bartning, beherbergt das Gemeindezentrum Christuskirche mit der Kita.

In der evagelischen Kita werden 18 Kinder liebevoll begleitet, betreut und gefördert.

Ein großzügiges Außengelände mit Spielplatz bereitet den Kindern viel Freude.

Fasching wird natürlich ebenso gefeiert wie christliche Feiertage und das Sommerfest. Die Kinder werden auf kindgerechte Art und Weise mit religionspädagogischen Themen vertraut gemacht. Die Kita ist offen für alle und alle sind willkommen - unabhängig vom individuellen Glauben in der Familie.

Betreuung:

Es werden Kinder von 2,5-6 Jahren betreut.

 

Öffnungszeiten:

6.30-16.30 Uhr (Schließzeiten: 20 Tage im Jahr, 15 davon im Sommer in den Ferien)

Verkehrsanbindung:

Straßenbahn-Linie 2, Haltestelle Südtor oder Frankenstraße

Hier können Sie sich über das Konzept und die Abläufe in der Kita "Regenbogen" informieren.

Hier können Sie einen https://katharinen-brandenburg.kw01.net/file/230233Aufnahmeantrag herunterladen.

 

Ansprechpartner Kita „Regenbogen“

Thüringer Str. 9

Tel./Fax: 03381/302889

KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

Glaubenskurs für neugierige Erwachsene

Glaubenskurs der Innenstadtgemeinden in der Stadt Brandenburg ab September 2019 bis Mai 2020 Die Evangelischen Kirchengemeinden St. Katharinen, St. Gotthardt- und Christus und Dom laden Neugierige, Interessierte und alle, die Lust haben, ein, einen Glaubenskurs für Erwachsene zu besuchen. Die Abende finden einmal im Monat in der Regel jeweils um 19.00 Uhr in das Gemeindehaus der St. Katharinengemeinde, Katharinenkirchplatz 2, ein. (Ausnahmen sind im Plan vermerkt)

 

Wir orientieren uns bei diesem Kurs an den Themen des Kirchenjahres

Pfn. Susanne Graap, Pf. Philipp Mosch und Pf. Jonas Börsel gestalten einzelne Abende des Glaubenskurses mit.

Auch eine späterer Einstieg ist möglich und es müssen auch nicht alle Termine besucht werden.

Im Anschluss an den Glaubenskurs besteht die Möglichkeit, in einem Taufgottesdienst getauft zu werden. Man kann den Glaubenskurs aus Interesse natürlich auch ohne anschließende Taufe besuchen.        

Bitte melden Sie sich für den Kurs bei Pf. Mosch an unter 03381/4108146 oder mosch.philipp@ekmb.de an.

 

11. September         Glaubenskurs – Auftakt: Thema Erntedank - Wofür bin ich dankbar in meinem Leben? (Pfr. Börsel/ Pfr. Mosch/ Pfrn. Graap)

 

30. Oktober               Reformationstag - Was macht die evangelische Kirche aus?

(Pf. P. Mosch – ausnahmsweise nicht im Gemeindehaus St. Katharinen, sondern in der St. Gotthardtkirche)

 

13. November          Ende des Kirchenjahres - Was bedeuten Tod und Auferstehung für mein Leben? (Pfr. Börsel)

 

ÄNDERUNG! 4. Dezember           Advent und Weihnachten - Wie kommt Christus in mein Leben?   (Pfn. Graap)                    

 

15. Januar                 Epiphanias - Was macht mein Leben hell?  (Pfr. Mosch)

 

19. Februar               Aschermittwoch: Worauf kann ich verzichten? 

(Wir laden zur Passionsandacht um 18 Uhr in der St. Petrikapelle ein mit Pfr. Börsel/ Pfrn. Graap)

 

18. März                    Passionszeit - Vergeben und Vergebung erfahren (Pfrn. Graap)

 

9. April                       Abendmahl erleben - in Gemeinschaft verbunden (Wir laden zur Teilnahme am Tischabendmahl am Gründonnerstag im Interkulturellen Zentrum am Gotthardtkirchplatz ein.)

 

20. Mai                      Gemeinsames Essen und Gespräch  (Pfr. Börsel/ Pfr. Mosch/ Pfrn. Graap)

 

Orgelprojekt St. Katharinen

Das große Orgelprojekt hat sich weiterentwickelt. Die Absprachen über Details in der Ausführung mit den Denkmalschutzbehörden, der Orgelbaufirma Schuke und dem Kirchlichen Bauamt waren sehr konstruktiv und führen dazu, dass wir mit einem Solo - Werk auf der Nordempore insgesamt drei Klangquellen in der St. Katharinenkirche haben werden, die dann von einem zentralen Spieltisch angesteuert werden können. Klanglich wird das der I – Punkt auf ein großartiges Orgelkonzept.

 

Das große Orgelprojekt hat sich weiterentwickelt. Die Absprachen über Details in der Ausführung mit den Denkmalschutzbehörden, der Alexander Schuke Potsdam Orgelbau GmbH und dem Kirchlichen Bauamt waren sehr konstruktiv und führen dazu, dass wir mit einem Solo - Werk auf der Nordempore insgesamt drei Klangquellen in der St. Katharinenkirche haben werden, die dann von einem zentralen Spieltisch angesteuert werden können. Klanglich wird das der I – Punkt auf ein großartiges Orgelkonzept.

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Dezember 2019: Der neue zentrale Spielttisch für die Orgeln ist in der St. Katharinenkirche angekommen. 

Inzwischen ist die Hauptorgel fertig restauriert. Das Ergebnis ist hervorragend! Leider ist es nun so gekommen, dass die Zulieferfirma die Spieltische und weitere technische Komponenten erst verspätet liefern konnte. Ohne diese Teile könnte die Orgelbaufirma Schuke Potsdam dann nicht weiter arbeiten. Damit einher geht eine Kostensteigerung des Zulieferers, die die Gesamtkosten um ca. 6% (50.000 €) ansteigen lässt. Um eine Lösung dieses Problems bemühen wir uns. Sie können uns dabei unterstützen.

Wir werden unser Einweihungsfest vom 12. Juni bis zum 14. Juni 2020 feiern. Das Eröffnungskonzert am Freitag, 12. Juni, wird der weltberühmte Hauptorganist der Kathedrale Notre Dame de Paris, Olivier Latry spielen. Karten dafür können Sie im Gemeindebüro St. Katharinen erwerben.   

Trotz der erwähnten Probleme sind wir frohen Mutes und zuversichtlich, dass unser außergewöhnliches Projekt auf gutem Weg ist und auch weiter die nötige Unterstützung findet und wir am Ende die fertige Orgelanlage in unserer schönen St. Katharinenkirche haben werden.

Jeden Montag finden Mittagsmusiken um 12.00 Uhr (Dauer ca. 20-25 Minuten) in der St. Katharinenkirche statt. Dort können Sie sich über den Fortgang des Orgelprojektes informieren.

Folgen Sie uns auf twitter: klangdimensionenstkatharinen@klangdimension1         

oder instagram: klangdimensionenstkatharinen

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung. Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank an alle, die mit ihrem Beitrag von großen und kleinen Spenden, bei den Gelegenheiten der Benefizkonzerte und Mittagsmusiken, mithelfen dieses einmalige Orgelprojekt zu verwirklichen.

Hier können Sie spenden

Die Unterstützung und Spendenbereitschaft ist großartig. Trotz der Kostenerhöhung, die der 3. Klangort und die Restauration des Originalen Spieltisches von 1937, der zufälligerweise wieder aufgetaucht ist, verursachten, haben wir „nur“ noch 30.000 € bis zu unserem Spendenziel

Wir bitten Sie daher weiter zu spenden oder das Projekt weiter bekannt zu machen.

Spenden für unser Projekt sind herzlich willkommen.

Uberweisungen bitte an:   

KVA Potsdam IBAN: DE56 5206 0410 0103 9098 59 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: RT3050 Orgelprojekt St. Katharinen

Spendenquittungen werden im Gemeindebüro ausgestellt und an die Spender verschickt.

Gemeindebüro:

Tel. 03381 521162 Fax: 03381 212408
st.katharinen(at)evang-kirche-brb.de
Katharinenkirchplatz 2
14776 Brandenburg an der Havel

Öffnungszeiten/Sprechzeiten:
Di 15 bis 17 Uhr
Mi 9 bis 12 Uhr und Do 10 bis 12 Uhr

Wir danken allen Spendern und Förderern für die Unterstützung dieses großartigen und ambitionierten Projektes, welches in der Orgellandschaft in Ostdeutschland einzigartig ist. Vielen Dank!

Ihre St. Katharinengemeinde

Aktuelle Informationen zum Orgelprojekt auch auf www.klangdimensionenstkatharin...

Zur Geschichte des Orgelprojektes St. Katharinen

Der Freundeskreises Orgelprojekt St. Katharinen hat sich gegründet. Es geht um die Instandhaltung und Erweiterung der Orgel der St. Katharinen-Kirche in Brandenburg a. d. Havel. Die Orgelanlage muss dringend renoviert werden. Das bietet die Gelegenheit, durch eine Registererweiterung und einen neuen, fahrbaren Spieltisch das Klangerlebnis einzigartig zu verbessern. Die St. Katharinen-Kirche gehört zu den größten und bedeutendsten gotischen Backsteinkirchen Norddeutschlands. Ihre Orgel wurde 1726 vom berühmten Orgelbauer Joachim Wagner errichtet. Das barocke Gehäuse der Orgel ist bis heute erhalten und begeistert die Kirchenbesucher. Die Orgel selbst unterlag jedoch im Laufe der Geschichte einigen klanglichen Umgestaltungen, die häufig dem jeweiligen zeitgenössischen Musikgeschmack geschuldet waren. Die anstehende Renovierung bietet die Gelegenheit, eine sinfonische Klangvielfalt zu ermöglichen und damit auch das Repertoire der mit den Orgeln zu spielenden Musik zu erweitern. Schon jetzt sind die sommerlichen Orgelkonzerte in St. Katharinen Anziehungspunkt für Musikliebhaber aus nah und fern. Durch die vorgeschlagene Erweiterung könnte auch romantische sowie moderne angelsächsische und französische Orgelmusik stilgerecht aufgeführt werden. Ein fahrbarer Spieltisch, der im Kirchenraum stehen würde, böte die Möglichkeit, mit mehreren Organisten oder auch mit einem Orchester gemeinsam zu spielen. Dabei blieben die vorhandenen Spieltische an den Orgeln erhalten, aber der neue fahrbare Spieltisch ermöglicht mehr musikalische Vielfalt und bietet gleichzeitig dem Publikum die Möglichkeit, den sonst weit entfernt an der Orgel sitzenden Organisten direkt und unmittelbar beim Orgelspiel zu erleben.

Bereits jetzt unterstützen prominente Persönlichkeiten das Projekt. Unterstützer des Vorhabens sind u.a. Frau Dr. Tiemann, MdB, Kreuzkantor Roderich Kreile, der Organist Prof. Matthias Eisenberg und der weltbekannte Trompeter Prof. Ludwig Güttler.

Für das Gesamtvorhaben wird eine Summe von mehr als 800.000 € benötigt. Der Freundeskreis stellt sich einer ambitionierten Herausforderung.

Das Projekt bringt nicht nur für die St. Katharinen-Kirche sondern auch für die Stadt Brandenburg ein neues hochattraktives Klangerlebnis. Daher soll es intensiv in der Bevölkerung bekannt gemacht werden, um zu einem Projekt aller zu werden.

Freundeskreis Orgelprojekt St. Katharinen Brandenburg

Dr. Beatrix Wuntke

 

Sanierung Christuskirche - Kinder brauchen Platz

Die Sanierung Christuskirche des berühmten Architekten Otto Bartning und die damit verbundene Erweiterung der Kita Regenbogen ist in vollem Gange - 10.000 Euro Spenden sollen noch zusammenkommen


Die Christuskirche hat im Jahr 2018 das 90. Jahr ihres Bestehens gefeiert. Die Kirche braucht inzwischen neue Fenster, eine neue Heizung und die noch originale Holzvertäfelung muss saniert werden.

Der berühmte Architekt der sozialen Moderne in der Weimarer Republik Otto Bartning hat diese Kirche entworfen und sie mit Kirchraum, Kita und Gemeindeschwesternstation als kirchlich-soziales Zentrum für die Familien der Arbeiter im Stahl- und Walzwerk gebaut. Die Kita "Regenbogen" in der Christuskirche besteht bis heute und wir wollen diese Kita erweitern, so dass mehr Kinder aufgenommen werden können und damit die Kita auch künftig erhalten werden kann.

Diese Sanierung und Kitaerweiterung kostet viele hunderttausend Euro. Wir freuen uns über Förderer und Spenden. Damit wir dieses ambitionierte Projekt im Jahr 2019 realisieren können, bitten wir auch um Ihre Spende. Jeder Euro hilft.

Spendenkonto:

Barzahlungen sind unter Angabe des Verwendungszweckes "Christuskirche" im Gemeindebüro möglich.

Gemeindebüro, Gotthardtkirchplatz 8, 14770 Brandenburg; Tel. 03381/522062; geöffnet Mo-Do 9-12 Uhr,


Eine Überweisung kann auf diese Bankverbindung erfolgen:
Ev. St. Gotthardt- und
Christuskirchengemeinde
IBAN: DE 0316 0620 7300 0807 0733
Verwendungszweck:
Christuskirche

Eine Spendenquittung wird gern ausgestellt.


Hintergrund:

Die Evangelische St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde Brandenburg an der Havel ist Eigentümerin des Gemeindezentrums Christuskirche in der Thüringer Str. 9 in Brandenburg an der Havel.

Das gesamte Gebäudeensemble wurde von 1925-1928 vom bedeutenden Kirchbaumeister des 20. Jahrhunderts Otto Bartning entworfen und gebaut. Otto Bartning ist mit Walter Gropius einer der Impulsgeber der Bauhausschule und eigenständiger Vertreter der neuen Moderne mit internationalem Renommee (siehe die Retrospektive seines Werkes in der Berliner Akademie der Künste 2017). Er hat sich mit Vertretern der Bauhausschule wie Gropius und Mies van der Rohe für die Ideale eines modernen Bauens in der Weimarer Republik eingesetzt und in ihrer Nachfolge in Weimar die Bauhochschule von 1926 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten 1930 geleitet. In dieser Zeit hat er die Christuskirche entworfen und gebaut.


Die Christuskirche gilt als erster Kirchbau Bartnings in Formen der neuen Sachlichkeit, nachdem er schon zuvor zahlreiche Kirchbauten im In- und Ausland realisiert hat und danach mit seinem Notkirchenprogramm nach dem 2. Weltkrieg ein bedeutendes Kulturerbe geschaffen hat. Deshalb ist das Ensemble Christuskirche als hochgradiges Baudenkmal einzustufen und steht unter Denkmalschutz.

Zur Christuskirche gehören ein Kirchraum, die Evangelische Kita „Regenbogen“ mit derzeit 18 betreuten Kindern in Trägerschaft der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde und eine Küster- bzw. Hausmeisterwohnung. Das Gebäude ist von einem großzügigen Außengelände umgeben und war konzipiert als Kirche für die Arbeiter im Stahl- und Walzwerk und als soziales Zentrum in der Walzwerksiedlung. Diese Funktion erfüllt es noch heute als Identifikationspunkt in der ehemaligen Arbeitersiedlung und als geschätzter Ort für evangelische Kindererziehung in einem vom sozialen Umbruch betroffenen Stadtteil. 

Der Kirchraum muss für eine geplante kombinierte Nutzung als Kirchraum und als Kitanebenraum unbedingt grundhaft saniert, die Fenster erneuert und eine moderne, regelbare Heizung unter Bedingungen des Denkmalschutzes eingebaut werden.

Unsere Kirchengemeinde als Träger der Evangelischen Kita steht derzeit vor der Aufgabe, die traditionsreiche Kita zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Wir möchten, dass die Kinder mehr Platz zum Spielen und für Aktivitäten in der Kita haben und dafür den Kirchraum den Kindern als Kita-Nebenraum zur Verfügung stellen. Die Anzahl der Erzieherinnen bzw. Erzieher soll auf drei und die Plätze für Kita Kinder sollen auf 24 erhöht werden. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Qualität der Betreuung und zum langfristigen Erhalt der Kita. Der Bedarf an Kita-Plätzen in Brandenburg an der Havel und insbesondere in der Walzwerksiedlung als Stadtteil im demografischen Umbruch ist nach wie vor hoch. Unsere Kita bietet den Kindern eine familiäre Atmosphäre in einem Gebäude mit besonderer Historie und einem traumhaftem Außengelände.

Auch für den Gemeindeaufbau und die Erhaltung dieses Standortes als Kirche und soziales Zentrum spielt die Kita in unserem Gemeindekonzept eine wesentliche Rolle. Damit kann der Standort Christuskirche als Gemeindezentrum in einem Baudenkmal aufrechterhalten und dieses multifunktional mit Leben gefüllt werden, so wie es sich der Architekt Otto Bartning als Vorreiter der sozialen Moderne seinerzeit gedacht hat. 


Unterstützen Sie deshalb dieses ambitionierte Unterfangen mit Ihrer Spende, denn es muss sehr viel Geld dafür gesammelt werden. Vielen Dank! Eine Spendenquittung erhalten Sie im Gemeindebüro oder Sie wird Ihnen bei Angabe des Namens und der Adresse zugesandt.

 

Karl Munzlingers Fresko in der Schmerzker Kirche

Der Brandenburger Maler Karl Munzlinger hat in der Schmerzker Kirche ein Fresko gemalt im Andenken an die Opfer der Kriege. Pf. i.R. Gerke Pachali erinnert an ihn.

 

 

von Pf. i.R. Gerke Pachali

 

Seit den Befreiungskriegen 1813-15 gibt es in den Kirchen Gedenktafeln für gefallene Soldaten. In jedem Krieg wurden es mehr Gefallene. Die Tafel für den 1. Weltkrieg in der Katharinenkirche nennt 408 Namen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es schwierig, die Namen der Gefallenen zusammenzustellen. Flüchtlingsfamilien kamen, deren Männer im Krieg geblieben waren. Dazu gab es viele Ziviltote.

1955 sollte die Kirche in Schmerzke ein „Denkmal der Gefallenen“ bekommen. Den Auftrag erhielt der Brandenburger Kunstmaler Karl Munzlinger. Über ihn habe ich herausgefunden: Er wurde 1908 in Essen-Rüttenscheid geboren, hat in Köln Kunstmalerei studiert und dabei die Kunststudentin Dorothea Walther kennengelernt. 1938 haben sie geheiratet. Er war katholisch, sie evangelisch.

 

In ihr Familienstammbuch haben sie eintragen lassen: „gottgläubig“. Das war die NS-Bezeichnung für Konfessionslose. Während des Krieges war er Soldat, kam in Gefangenschaft und anschließend nach Brandenburg a.d.H. Hier leitete er von 1949 bis 1954 das Museum in der Ritterstraße. Da wurde er angezeigt, er habe Museumsgut nach Westberlin verschoben. Im Prozess wurde er freigesprochen, aber die Atmosphäre war danach so vergiftet, dass er das Museum aufgab und freiberuflich arbeitete. Doch kaum jemand hat damals Aufträge an einen Kunstmaler vergeben. So verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vorwiegend mit dem Restaurieren kirchlicher Kunstwerke, obwohl er das nicht gelernt hatte und deshalb oft nicht fachgerecht arbeitete. Bekannt ist bisher nur, dass er drei Bilder gemalt hat:

Außer dem Fresko in Schmerzke eine „Kreuzigung“ für die Kirche in Klein Briesen und ein Wandbild im „Haus der Jungen Pioniere“ in der Neustädtischen Heidestraße, das 1983 abgebrannt ist. Ich habe bisher noch kein Foto des Wandbildes auftreiben können. Gewohnt hat Munzlinger in der Eichamtstraße 6, seine Werkstatt hatte er im Hof von Havelstraße 2.

Wie hat er die Aufgabe gelöst, ein „Denkmal der Gefallenen“ zu schaffen? Im Domarchiv wird sein Entwurf aufbewahrt, eine Bleistiftzeichnung 60 x 60 cm auf Zeichenkarton (Foto). Dargestellt sind außer dem segnenden Christus zwölf Menschen; der Mann rechts trägt den Stahlhelm der Wehrmacht, links unten liegt eine Gasmaske.

 

Im ausgeführten Fresko sind Helm und Gasmaske fortgelassen, von den zwölf Menschen sind sechs geblieben. So hat der Künstler durch die Änderungen dem Fresko mehr Klarheit der Komposition gegeben und inhaltlich den Schwerpunkt auf alle Kriegstoten gelegt. Der segnende Christus ist einerseits traditionell mit langem weißen Gewand und andererseits mit dem modernen Männerkopf, also nicht wie sonst üblich langhaarig, gezeichnet. Munzlingers Schwiegertochter vermutet, der Maler habe sich damit selbst ins Bild gebracht. Aber das ist nicht sicher, weil sie ihn nicht persönlich erlebt hat, denn er war schon zwei Jahre tot, als sie seinen Sohn geheiratet hat.

 

Auf dem Holzbrett steht: „Den Toten der Kriege“. Den Sinn des Freskos sehe ich in dem Jesuswort: „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“ Dazu passen auch die drei Kreuze von Golgatha ganz links im Fresko. Christus hat gelitten und ist gestorben, wie die Toten der Kriege. Munzlinger war herzkrank und starb 1967 während einer Kur in Bad Doberan. Seine Frau hat danach weitere Restaurierungen gemacht, u.a. die beiden Reckahner Kronleuchter. Sie ist 1986  gestorben. Beide ruhen auf dem Neustädtischen Friedhof in der Familiengrabstelle.

 

Anmerkung: Für Hilfe zu diesem Beitrag danke ich der Restauratorin Annett Xenia Schulz (Berlin) und Brigitta Munzlinger (Brandenburg a.d.H.)

Foto Fresko: Mosch

Foto Skizze: Pachali

 

 

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Christvesper

Di, 24.12. 14:30 Uhr
Schmerzke
14776 Brandenburg an der Havel
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Pfarrer/in
Pf. J. Meiburg
Eingetragen von:
Evangelische St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde
Gotthardtkirchplatz 8
14770 Brandenburg
buero(at)gotthardtkirche.de
Kontakt St. Gotthardt- und Christusgemeinde:
Tel: 03381 522062

Kontakt St. Katharinengemeinde:
Katharinenkirchplatz 2
14776 Brandenburg
Tel: 03381 521162
st.katharinen@evang-kirche-brb.de

Letzte Änderung am: 14.01.2020