Die Christuskirche hat im Jahr 2018 das 90. Jahr ihres Bestehens gefeiert. Die Kirche braucht inzwischen neue Fenster, eine neue Heizung und die noch originale Holzvertäfelung muss saniert werden.

Der berühmte Architekt der sozialen Moderne in der Weimarer Republik Otto Bartning hat diese Kirche entworfen und sie mit Kirchraum, Kita und Gemeindeschwesternstation als kirchlich-soziales Zentrum für die Familien der Arbeiter im Stahl- und Walzwerk gebaut. Die Kita "Regenbogen" in der Christuskirche besteht bis heute und wir wollen diese Kita erweitern, so dass mehr Kinder aufgenommen werden können und damit die Kita auch künftig erhalten werden kann.

Diese Sanierung und Kitaerweiterung kostet viele hunderttausend Euro. Wir freuen uns über Förderer und Spenden. Damit wir dieses ambitionierte Projekt im Jahr 2019 realisieren können, bitten wir auch um Ihre Spende. Jeder Euro hilft.

Spendenkonto:

Barzahlungen sind unter Angabe des Verwendungszweckes "Christuskirche" im Gemeindebüro möglich.

Gemeindebüro, Gotthardtkirchplatz 8, 14770 Brandenburg; Tel. 03381/522062; geöffnet Mo-Do 9-12 Uhr,


Eine Überweisung kann auf diese Bankverbindung erfolgen:
Ev. St. Gotthardt- und
Christuskirchengemeinde
IBAN: DE 0316 0620 7300 0807 0733
Verwendungszweck:
Christuskirche

Eine Spendenquittung wird gern ausgestellt.

Hintergrund:

Die Evangelische St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde Brandenburg an der Havel ist Eigentümerin des Gemeindezentrums Christuskirche in der Thüringer Str. 9 in Brandenburg an der Havel.

Das gesamte Gebäudeensemble wurde von 1925-1928 vom bedeutenden Kirchbaumeister des 20. Jahrhunderts Otto Bartning entworfen und gebaut. Otto Bartning ist mit Walter Gropius einer der Impulsgeber der Bauhausschule und eigenständiger Vertreter der neuen Moderne mit internationalem Renommee (siehe die Retrospektive seines Werkes in der Berliner Akademie der Künste 2017). Er hat sich mit Vertretern der Bauhausschule wie Gropius und Mies van der Rohe für die Ideale eines modernen Bauens in der Weimarer Republik eingesetzt und in ihrer Nachfolge in Weimar die Bauhochschule von 1926 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten 1930 geleitet. In dieser Zeit hat er die Christuskirche entworfen und gebaut.

Die Christuskirche gilt als erster Kirchbau Bartnings in Formen der neuen Sachlichkeit, nachdem er schon zuvor zahlreiche Kirchbauten im In- und Ausland realisiert hat und danach mit seinem Notkirchenprogramm nach dem 2. Weltkrieg ein bedeutendes Kulturerbe geschaffen hat. Deshalb ist das Ensemble Christuskirche als hochgradiges Baudenkmal einzustufen und steht unter Denkmalschutz.

Grundsteinlegung am 17.6.1928

Zur Christuskirche gehören ein Kirchraum, die Evangelische Kita „Regenbogen“ mit derzeit 18 betreuten Kindern in Trägerschaft der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde und eine Küster- bzw. Hausmeisterwohnung. Das Gebäude ist von einem großzügigen Außengelände umgeben und war konzipiert als Kirche für die Arbeiter im Stahl- und Walzwerk und als soziales Zentrum in der Walzwerksiedlung. Diese Funktion erfüllt es noch heute als Identifikationspunkt in der ehemaligen Arbeitersiedlung und als geschätzter Ort für evangelische Kindererziehung in einem vom sozialen Umbruch betroffenen Stadtteil. 

Der Kirchraum muss für eine geplante kombinierte Nutzung als Kirchraum und als Kitanebenraum unbedingt grundhaft saniert, die Fenster erneuert und eine moderne, regelbare Heizung unter Bedingungen des Denkmalschutzes eingebaut werden.

Unsere Kirchengemeinde als Träger der Evangelischen Kita steht derzeit vor der Aufgabe, die traditionsreiche Kita zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Wir möchten, dass die Kinder mehr Platz zum Spielen und für Aktivitäten in der Kita haben und dafür den Kirchraum den Kindern als Kita-Nebenraum zur Verfügung stellen. Die Anzahl der Erzieherinnen bzw. Erzieher soll auf drei und die Plätze für Kita Kinder sollen auf 24 erhöht werden. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Qualität der Betreuung und zum langfristigen Erhalt der Kita. Der Bedarf an Kita-Plätzen in Brandenburg an der Havel und insbesondere in der Walzwerksiedlung als Stadtteil im demografischen Umbruch ist nach wie vor hoch. Unsere Kita bietet den Kindern eine familiäre Atmosphäre in einem Gebäude mit besonderer Historie und einem traumhaftem Außengelände.

Auch für den Gemeindeaufbau und die Erhaltung dieses Standortes als Kirche und soziales Zentrum spielt die Kita in unserem Gemeindekonzept eine wesentliche Rolle. Damit kann der Standort Christuskirche als Gemeindezentrum in einem Baudenkmal aufrechterhalten und dieses multifunktional mit Leben gefüllt werden, so wie es sich der Architekt Otto Bartning als Vorreiter der sozialen Moderne seinerzeit gedacht hat. 

Unterstützen Sie deshalb dieses ambitionierte Unterfangen mit Ihrer Spende, denn es muss sehr viel Geld dafür gesammelt werden. Vielen Dank! Eine Spendenquittung erhalten Sie im Gemeindebüro oder Sie wird Ihnen bei Angabe des Namens und der Adresse zugesandt.