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Kirche zu Hause - Anregungen und Impulse

Hier lesen Sie Anregungen und Impulse, wie Sie zu Hause am kirchlichen Leben Anteil nehmen können.

 

Kirche zu Hause - christliche Spiritualität in besonderer Zeit

Viele vermissen schmerzlich die Erfahrung der christlichen Gemeinschaft und den Besuch unserer Gotteshäuser.

Aber die Vermeidung von Ansteckungen und einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus stehen jetzt über allem.

Ob als Hausandacht, stilles Gebet, Fürbitte, Radio- oder Fernsehgottesdienst, Seelsorgegespräch oder tätige Nächstenliebe - unser kirchliches Leben fällt nicht aus, es verändert sich in einer außergewöhnlichen Notsituation. Unser Christsein hängt nicht an Formen, Versammlungsorten, Ritualen, vielmehr an der Hoffnung und am Glauben, den unser Herr Jesus Christus an uns und in uns wirkt - zu jederzeit, an jedem Ort. Jesus Christus fügt alle, die an ihn glauben, zu einem Leib zusammen - egal wo wir sind. 

Wenn die Kirchenglocken läuten, dann sind sie seit jeher Zeichen und Einladung, den Tageslauf zu unterbrechen und zu Hause zu beten. So laden wir auch Sie ein, innenzuhalten, einen Bibeltext zu lesen, ein Lied zu singen und für die Welt zu beten, wenn in unseren Kirchen Glocken z.B. morgens, mittags und abends läuten. Wo sonntags die Glocken zum Gebet läuten, sind die Menschen aufgerufen, in ihren Häusern zur üblichen Gottesdienstzeit mitzubeten.

Wir versenden auf Wunsch auch schriftliche Andachten oder Predigten per Email oder Post. Bitte sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen wollen.

Wir ermuntern Sie, die geistlichen Angebote wie Fernsehgottesdienste und Rundfunkandachten zu nutzen.

programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

https://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau:broadcast_id=541

https://rundfunkdienst.ekbo.de/startseite.html

Wir wünschen allen, auch in diesen Zeiten Gottes Segen und vor allem Gesundheit und bedenken in der Fürbitte alle betroffenen und im besonderen Maße im Dienst stehenden Menschen. Wir sind in Fürbitte und Gebet miteinander verbunden

Hier können Sie geistliche Angebote, Texte, Predigten und Gebete lesen. Das entsprechende bitte anklicken:

Anregung für eine Andacht zu Hause

Gedanken zum Sonntag Judika, 29. März 2020 von Pf. Philipp Mosch

Gedanken von Pfarrer Jonas Börsel am Sonntag Laetare, 22. März 2020

Kreuzweg-Meditationen von Pf. i.R. Dr. Christian Löhr

Ein sehr gelungener Fernsehgottesdienst aus der Markuskirche in München am Sonntag Laetare 22.3.2020

Predigt zum Sonntag Laetare 22.3.2020

Geistliche Impulse der EKBO

Christian Stäblein, Bischof der EKBO:
Predigt am Sonntag Okuli/ 15. März 2020 in der St. Marien-Kirche

 

Aktuelle Informationen zur Corona Pandemie

Hier erfahren Sie aktuelle Informationen, die unsere Kirchengemeinden betreffen angesichts der Corona Virus Pandemie.

Die St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde, die St. Katharinenkirchengemeinde, die Domgemeinde und die Auferstehungkirchengemeinde in Brandenburg an der Havel haben sich dazu entschlossen, der Empfehlung der Landeskirche angesichts der umgreifenden Corona Virus Pandemie zu folgen und sämtliche Gemeindekreise, Chorproben, Gottesdienste, Konzerte usw. bis auf weiteres auszusetzen.

Für seelsorgerischen Beistand können Sie sich an unsere Pfarrerinnen und Pfarrer wenden.

Pfarrer Jonas Börsel

03381 224415

boersel.jonas(at)ekmb.de

 

Pfarrer Jens Meiburg

0174 4251841

meiburg.jens(at)ekmb.de

 

Pfarrer Philipp Mosch

03381 4108146

mosch.philipp(at)ekmb.de

 

Gemeindepädagogin/Jugendpfarramt Region Brandenburg

Ulrike Mosch

03381 4108147

mosch.ulrike(at)ekmb.de


Pfarrerin Susanne Graap

Tel.: 22 57 18, Mobil: 0151 157 672 79
pfarramt.brandenburgerdom@ekmb.de

 

 

Wir bitten Sie, das Gemeindebüro für Ihre Anliegen nur noch telefonisch oder schriftlich zu kontaktieren und auf einen persönlichen Besuch zu verzichten.

 

Gemeindesekretärin St. Katharinen

Ute Lohann
Tel. 03381 521162 Fax: 212408
st.katharinen(at)evang-kirche-brb.de

Öffnungszeiten/Sprechzeiten:
Di 15 bis 17 Uhr
Mi 9 bis 12 Uhr und Do 10 bis 12 Uhr

Montag und Freitag geschlossen

 

Gemeindebüro St. Gotthardt- und Christusgemeinde

Frau Klötzke

Tel. 03381 522062  Fax: 03381/6195860

buero(at)gotthardtkirche.de

Gotthardtkirchplatz 8
14770 Brandenburg an der Havel

Öffnungszeiten/Sprechzeiten:
Montag - Donnerstag von 9 - 12 Uhr, Freitag geschlossen

 

Wenn Sie Hilfe brauchen, auch praktische Hilfe angesichts der aktuellen Situation, können Sie sich ebenfalls an uns auf dem oben beschriebenen Wege wenden. Sie können sich auch bei uns melden, wenn Sie Hilfe anbieten möchten.

Wir versenden auf Wunsch auch schriftliche Andachten oder Predigten per Email oder Post. Bitte sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen wollen.

Die St. Katharinenkirche, die St. Gotthardtkirche und der Brandenburger Dom sind bis auf weiteres nicht mehr für Besucher zur Besichtigung geöffnet. 

Es besteht die Möglichkeit täglich von 10 - 18 Uhr in der geöffneten Andachtskapelle im Westbau der St. Gotthardtkirche, in der St. Petrikapelle und in der Südkapelle der St. Katharinenkirche zu beten und Fürbitte zu halten.

Wenn die Kirchenglocken läuten, dann sind sie seit jeher Zeichen und Einladung, den Tageslauf zu unterbrechen und zu Hause zu beten. So laden wir auch Sie ein, innenzuhalten, einen Bibeltext zu lesen, ein Lied zu singen und für die Welt zu beten, wenn in unseren Kirchen Glocken z.B. morgens, mittags und abends läuten. Wo sonntags die Glocken zum Gebet läuten, sind die Menschen aufgerufen, in ihren Häusern zur üblichen Gottesdienstzeit mitzubeten.

Wir ermuntern Sie, die geistlichen Angebote wie Fernsehgottesdienste und Rundfunkandachten zu nutzen.

programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

https://www.deutschlandradio.de/audio-archiv.260.de.html?drau:broadcast_id=541

https://rundfunkdienst.ekbo.de/startseite.html

Die TelefonSeelsorge ist unter den kostenfreien Rufnummern
0800-1110111 und 0800-1110222 erreichbar.

Anonyme Online Chat- und Email-Seelsorge: online.telefonseelsorge.de

Ob als Hausandacht, stilles Gebet, Fürbitte, Radio- oder Fernsehgottesdienst, Seelsorgegespräch oder tätige Nächstenliebe - unser kirchliches Leben fällt nicht aus, es verändert sich in einer außergewöhnlichen Notsituation. Unser Christsein hängt nicht an Formen, Versammlungsorten, Ritualen, vielmehr an der Hoffnung und am Glauben, den unser Herr Jesus Christus an uns und in uns wirkt - zu jederzeit, an jedem Ort.

Wir wünschen allen, auch in diesen Zeiten Gottes Segen und vor allem Gesundheit und bedenken in der Fürbitte alle betroffenen und im besonderen Maße im Dienst stehenden Menschen. Wir sind in Fürbitte und Gebet miteinander verbunden.

Wir sollen zwar nach biblischen Zeugnis keinen Geist der Furcht haben, aber ein Geist der Rücksichtnahme ist ebenso wichtig und der ist jetzt aktuell gefragt. Wir möchten Sie zu Solidarität und Rücksichtnahme ermutigen und dass Sie auf sich und andere achten und mit verantwortlichem Handeln helfen, eine Ausbreitung des Corona Virus zu vermeiden oder zumindest zu verlangsamen.

Gott tut für uns das Seine, aber es ist an uns, auch das unsere zu tun.

Wie gut, dass Gott uns nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit gegeben hat. Lassen Sie uns darauf vertrauen.

 

Brief von Pfarrerin Ulrike Mosch an die Gemeinde:

 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.             

Aus der Epistel für den Sonntag Lätare im 2. Korintherbrief, Kapitel 1, 3-4

 

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder, 

Wir leben in unruhigen und bewegten Zeiten. Noch wissen wir nicht, wohin uns die Krise führen wird, die die Verbreitung des Corona-Virus ausgelöst hat. Jeden Tag gibt es neue Entwicklungen, müssen neue Entscheidungen getroffen werden. Vieles, was uns wie selbstverständlich erschien, wird momentan fragwürdig. Gemeinschaft und Nähe sind gefährlich. Das ist für uns als Gemeinden schwer, denn wir leben aus der Gemeinschaft untereinander.

 

Wie können wir in dieser Zeit Kirche sein?, so fragen wir uns.

 

Mich bestärkt in diesen Tagen das Wissen um die Verbundenheit miteinander und mit Christinnen und Christen in unserem Land, in den Nachbarländern und in der ganzen Welt. So war ich sehr berührt davon zu lesen, wie unsere niederländischen Freunde mit dieser Situation umgehen. Auch bei ihnen können Gottesdienste und Veranstaltungen bis auf weiteres nicht stattfinden. Stattdessen aber erinnern sie sich an frühere Zeuginnen und Zeugen des Glaubens, so an Dietrich Bonhoeffer. Eingeschlossen in seiner Gefängniszelle, ohne soziale Kontakte, ohne seine Familie, Freunde und seine Verlobte Maria von Wedemeyer, las Dietrich Bonhoeffer zu festen Zeiten in seiner Zelle einen Text aus der Bibel, sprach ein Gebet, sang ein Lied. Und er wusste, dass im selben Moment seine Verlobte, seine Familie und Freunde und einige andere dies auch taten. Das gab ihm Halt und Zuversicht.

 

Ich denke auch an die Menschen, die noch im Herbst 1989 gefangen genommen wurden und eine ähnliche Verbundenheit mit denen beschrieben, die „draußen“, zuhause, für sie beteten und die gleichen Verse sangen. So wollen auch wir miteinander verbunden bleiben in diesen Wochen!

 

Wir WOLLEN und WERDEN weiter Kirche sein, verbunden durch unseren gemeinsamen Glauben, durch die Liebe zu unseren Nächsten und durch unsere Hoffnung auf Gott. So suchen wir danach, auf welche Weisen wir diese Verbundenheit auch sichtbar und spürbar machen. Dies gilt, auch wenn unsere Gottesdienste, Konzerte, Kreise und Versammlungen bis auf weiteres nicht stattfinden können.

 

Im Gebet sind und bleiben wir verbunden. Auch wenn die Glocken der St. Gotthardtkirche aus baulichen Gründen gerade schweigen, können wir zu den Zeiten des Mittagsläutens (vielleicht hören Sie ja die Glocken einer anderen Kirche?) um 12 Uhr oder des Abendläutens um 18 Uhr miteinander verbunden sein, ebenso am Sonntag Morgen um 10.30 Uhr.

Dazu können Sie gern den Gottesdienstablauf nutzen; dieser ist auch möglich für eine tägliche Andacht. (Hier herunterladen)

Sie können dabei einfach die vorgeschlagenen Evangelientexte bspw. durch die Tageslosung ersetzen. Auch den Fernsehgottesdienst mitzufeiern ist eine gute Möglichkeit oder eine Übertragung des Radiogottesdienstes.

 

Auch im Internet sind viele gute Vorschläge für Gebete, Andachten und Gottesdienste zu finden. Schauen Sie gern auf die Homepage unserer Landeskirche: www.ekbo.de oder www.kirchezuhause.de.

 

Wir als Pfarrerinnen und Pfarrer bleiben für Sie da! Wenn Sie Hilfe benötigen, ob ein Seelsorgegespräch oder konkrete praktische Hilfe: Bitte wenden Sie sich an uns! Auch das Gemeindebüro ist telefonisch oder per Mail für Sie erreichbar.

Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der oder die Hilfe benötigt: Bitte teilen Sie uns auch das mit! Bleiben Sie im Gespräch mit Menschen! Im Moment ist das im direkten Kontakt nicht möglich, aber gern per Telefon. Nutzen Sie diese Möglichkeit, einander ein gutes Wort zu sagen!

Gott können wir alles sagen – unsere Angst und Mutlosigkeit, unser Bitten, unsere Hoffnung. In der Gemeinschaft von Taizé gibt es einen Liedvers, der sich an Worte Dietrich Bonhoeffers anlehnt. In dieses Gebet – gesungen oder gesprochen – mögen wir einstimmen:

 

Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir.

Bei dir ist das Licht, du vergisst mich nicht.

Bei dir ist die Hilfe, bei dir ist die Geduld.

Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.

 

In diesem Sinne seien Sie von uns gegrüßt und bitte, nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie möchten – Scheuen Sie sich nicht!

Gottes Segen für Sie und Ihre Lieben!

 

Im Namen unserer Gemeinde und meiner Kollegen,

Ihre Pfarrerin Ulrike Mosch

 

 

 

Quarantänenhilfe Brandenburg

Die Corona-Pandemie hat auch zur Schließung von sozialen Projekten wie der Tafel geführt. Hier können Sie lesen, wie Sie trotzdem helfen können.

Die Corona-Pandemie hat auch zur Schließung von sozialen Projekten wie der Tafel geführt, die gespendete Lebensmittel an Menschen verteilt, die mit Einkommensarmut zu kämpfen haben, wie Arbeitslose, Geringverdienende, Alleinerziehende, Rentner und diejenigen, die durch die jetzige Krise ohne Einkommen sind. Auch unser erst kürzlich neu eingerichteter Foodsharing-Platz in der Katharinenkirche, in dem Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt und stattdessen gespendet werden können, musste aufgrund der Maßnahmen zur Verlangsamung des Virus geschlossen werden.

Aber die Bedürftigkeit besteht weiterhin. Es gibt viele Menschen in unserer Stadt, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Durch die nun auftauchenden „Hamsterkäufe“ wird die Situation zusätzlich prekär und die Anzahl an Lebensmittelspenden nimmt ab.
Gern möchten wir als Kirche ein neu gegründetes Projekt in unserer Stadt unterstützen, in dem die „Quarantänehilfe Brandenburg“ Hilfe organisiert und Lebensmittelspenden für Bedürftige sammelt und gerecht verteilt. Um dieses Hilfeleistung und Solidarität zu fördern, bitten wir um Ihre Spende auf folgende Bankverbindung:

Spendenkonto der Quarantänehilfe Brandenburg an der Havel:
Kontoinhaber: KVA Potsdam-Brandenburg
IBAN: DE56 520604100103909859
Code (Verwendungszweck): 3050-1900

Glockenläuten in St. Gotthardt

Warum läuten die Glocken von St. Gotthardt zur Zeit nicht? Und wie Sie diese trotzdem hören können...

 

Leider sind mehrere unserer Glocken in der St. Gotthardtkirche defekt und müssen repariert werden. Das ist umso bedauerlicher, da wir sie in der aktuellen Situation besonders vermissen. Denn seit alters her rufen die läutenden Glocken zum Gebet und wir können uns im gemeinsamen Gebet vereinen.

Normalerweise läuten die Glocken werktags um 7, um 12 und um 18 Uhr.

Sonntags rufen die Glocken zum Gottesdienst normalerweise um 10 Uhr und um 10.20, den wir aber im Moment nur zu Hause feiern dürfen.

Sie können trotzdem die vertrauten Glocken hören. Das haben wir Herrn Ferdinand Dambeck zu verdanken, der dankenswerter Weise unsere Glocken vor einiger Zeit aufgenommen und hat und in mühevoller Kleinarbeit das folgende Video mit unserem Glockenläuten in all seinen Variationen erstellt hat. Ihm sei herzlich gedankt und das Video kann man sich hier anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZTrhuj50VXM&feature=youtu.be

Hier die Informationen, die Herr Dambeck noch zusammengetragen hat:

 

Sie hören die vier Bronzeglocken der ev. St.Gotthardtkirche in Brandenburg an der Havel zum Sonderläuten. Schlagtöne: a° - cis' - e' | Dur - Motiv

 

Die Glocken:

_____________

 

Im Turm der ev. St.Gotthardtkirche zu Brandenburg an der Havel hängen vier Bronzeglocken an gekröpften Jochen, sie läuten mit Gegegengewichtsklöppel.

 

_________________________________________________________________

 

Daten:

_______

 

Glocke 1

Sturmglocke

Ton: a°

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1,70 m

Gussjahr: 1709

Gießer: Otto Elers (Berlin)

 

Inschrift und Zier: 

 

An der Schulter zwischen zwei Ranken-,resp. Akanthusblatt-Friesen ,,SOLI DEO GLORIA‘‘. Am Körper die Kruzifixusgruppe, 0,21 m lang, und auf beiden Seiten eine lange Inschrift, welche außer Namen und Titeln von elf Bürger­meistern und Ratsleuten angibt, daß die Glocke 1709 imperante Friderico Magno gegossen sei.  Auf dem Rande: ,,ME FECIT OTTO ELERS‘‘.

 

Glocke 2

Apostelglocke

Ton: cis'

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1, 52 m

Gussjahr: 1557

Gießer: nicht bekannt

 

Inschrift und Zier:

 

- Inschrift am Halse eine zweizeilige Um­schrift, jede Zeile in zwei Abteilungen, die obere und die untere zusammengehörig.

 

,,ANNO• DOM• 1•5•5•7. IARE.V•D•M•I•E‘‘ (Münze)

,,EN EGO CAMPANA NVN - QVAM DENVNCIO VANA‘‘. (Münze) M. ANDREAS. 30. MVLDENHEWER (2 große, 3 kleine Münzen, eine Glocke und noch eine Münze nebeneinander). ‚,LAVDO DEVM PLEBEM VOGO CONCREGO CLERVM‘‘.

Die Interpunktion ist jedesmal eine Lilienblume. Darunter ein Lilienblumenfries. Auf der Vorderseite des Körpers die Kruzifixusgruppe in Hochrelief mit den Initialen M.R. und H.H., auf der Rückseite ANDREAS SCHVLER BVRGERM.

 

Glocke 3

Stundenglocke

Ton: e'

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 1, 22 m

Gussjahr: 1456

Gießer: Meister Hennig von Peine

 

Zier und Inschrift: - Umschrift am Halse in zwei Zeilen, bei denen man über Kreuz aus der einen in die andere lesen muß: ,,Mi heft ghegaten meister henigk va peine‘‘. ,,De dode bewene ik grot un cleine de levedeghen rope ik to gades denste un eren' blixem dore helpe ik afkeren‘‘. ,,Anno dni cccc-'o m‘o lvi’o laves tibi xpe i e.‘‘

 

Übersetzung der Umschrift auf deutsch: ,,Mich hat gegossen Meister Henning von Peine‘‘. ,,Die Toten beweine ich große und kleine.‘‘ ,,Die Lebendigen rufe ich zum Gottesdienst und Ehren; Blitze helfe ich abzuwehren‘‘.

 

Glocke 4

Viertelstundenglocke

Ton: c²

Gewicht: nicht bekannt

Durchmesser: 0,79 m

Gussjahr: 1466

Gießer: nicht bekannt

 

Zier und Inschrift: Umschrift am Halse: ,,Anno dni mcccc lxvia -- a‘‘. Daneben kleines Kruzifix, am Körper ein 0,065 m langes Relief eines sitzenden, segnenden Bischofs.

 

Aufnahmedatum: 11.08.2019 gegen 12:10 Uhr

 

Spendenaktion "Wir packen´s an" für Geflüchtete in Griechenland

Die Initiative "Wir packen´s an" hat mit einem Spendenaufruf um Spenden für geflüchtete Menschen in den Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln gebeten.

 

Wir packen's an! - Nothilfe für Geflüchtete

 

Heilig Abend 2019 entstand bei dem Bad Freienwalder Unternehmer Andreas Steinert die Idee, einen Truck mit Hilfsgütern in Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln zu senden. Es folgte ein Aufruf an die Bevölkerung, Hilfsgüter, wie warme Kleidung, Decken etc. zu spenden. Innerhalb weniger Tage explodierte die Spendenbereitschaft. „Wir nahmen an manchen Tagen 20 Paletten Ware an.“, berichtet Steinert. Auf Initiative des „Havelgartens“ wurden auch in der St. Katharinenkirche und in der St. Gotthardtkirche in Brandenburg viele Spenden gesammelt und nach Bad Freienwalde gebracht. Durch die überragende Unterstützung der Berlin-Brandenburger Zivilgesellschaft wurde die Aktion sogar verlängert. „Am 17. Januar sendeten wir den ersten Truck (40 Tonnen Sattel Auflieger) nach Lesbos zu unseren Freunden von Attika Human Support. Die Lieferung erreichte die Menschen am 22. Januar. Das war nur möglich durch die massenweise Unterstützung vieler Freiwilliger.“ sagt der Initiator der Aktion Andreas Steinert. „Wer behauptet, der Osten Deutschlands wäre nur rechtsextrem und verloren – wir haben das Gegenteil gezeigt, eine ganze Region packt mit an!“ so Steinert weiter. Hunderte Freiwillige hatten seit dem Aufruf zu Weihnachten Kleidung gespendet, Sammelstellen eingerichtet, Spenden sortiert, verpackt und den Truck beladen. „Teilweise kamen im 5-Minuten-Takt Menschen mit berührenden Geschichten“ schildert Steinert seine Erfahrungen. „Da sagt ein Mann, er habe heimlich etwas zusammengetragen, seine Familie wären ja nur Nazis. Oder auf einmal stand die Freiwillige Feuerwehr aus dem Nachbardorf bei mir auf dem Firmengelände und hat stundenlang mit angepackt.“

Mitorganisatorin von „Wir packen’s an“ Miriam Tödter erzählt: „Aus dem Anstoß von Grünen-Chef Habeck vor Weihnachten, die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten nach Deutschland zu holen, ist eine zivilgesellschaftliche Initiative geworden. Leid und Elend sind zwar nach wie vor unbeschreiblich vor Ort, aber die Berlin-Brandenburger Zivilgesellschaft sendet ein unmissverständliches Signal an die Politik: Wir wollen, dass sich etwas ändert!“

Es wurden bis Ende Januar mehrere Trucks beladen und die griechischen Flüchtlingslager mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgt. Eine Fahrt dauerte ca. 5 Tage. Andreas Steinert hat Mitarbeiter gefunden, die in Griechenland die Spenden entgegengenommen und gemeinsam mit Partnern vor Ort verteilt haben. Zusammen mit den Trucks der Partnerorganisation Space Eye aus Regensburg konnten bereits 10 Trucks nach Griechenland gesendet werden. „Wir haben uns entschlossen, nun auch in Bosnien mit unseren Lieferungen zu helfen. Generell war das Projekt neben der Hilfe für die Flüchtlinge ein großer Erfolg der gesamten Zivilgesellschaft. Kirchen, Unternehmen, Jungenclubs, Schulklassen und hunderte von Einzelpersonen haben sich in Solidarität zusammengetan und sich entschlossen nicht mehr weg zu schauen. Danke! Wir werden nach einer kleinen Verschnaufpause die Initiative zu einem gemeinnützigen Verein ausbauen. Ideen für neue Projekte gibt es. Wir werden uns im Frühjahr zurückmelden.“, kündigt Andreas Steinert an.

Pf. Philipp Mosch

 

Geldspenden können unter dem Stichwort „SAMOS“ an folgendes Konto gesendet werden:

Space-Eye

Stichwort SAMOS

Volksbank und Raiffeisenbank Regensburg – Schwandorf eG

DE53 7509 0000 0001 0491 51

GENODEF1R01

 


 

Rückblick Projektreihe 1989 - 30 Jahre Friedliche Revolution in Brandenburg

Im Jahr 2019 ist eine sehr besondere Projektreihe entstanden, bei der die Evangelischen Kirchengemeinden der Region Brandenburg mit dem Brandenburger Theater und der Stadt Brandenburg an der Havel und dem event-theater kooperierten.

 

Rückblick und Ausblick: 30 Jahre Friedliche Revolution

In verschiedensten Veranstaltungen fragten wir im Rahmen der Projektreihe danach, was aus den Träumen von Freiheit und Demokratie geworden ist und wie die Friedliche Revolution die Menschen geprägt hat.

Bertram Althausen, damals Kreisjugendpfarrer und Mitinitiator des Aufrufs ´89 zur Gründung des Neuen Forums in Brandenburg, beschrieb in seiner Predigt am Reformationstag die Spannung, die 1988 bei einem Gottesdienst im Wichernhaus zu spüren war zwischen denen, die dableiben und etwas verändern wollten und denen, die genug hatten und das Land verlassen wollten. In diese beklemmende Situation damals sprach er den Bibelvers „Du machst fröhlich, was da lebt im Osten wie im Westen“ und etwas von der Spannung löste sich. Die ökumenische Band „Patchwork“ nahm diese Stimmung auf mit dem Biermann-Lied „Du lass dich nicht verhärten“. 

Cornelia Radeke-Engst, frühere Dompfarrerin, zeichnete in ihrer Predigt den Weg nach, der zu einem Ökumenischen Friedenskonzil führen sollte und in den 80er Jahren tausende Menschen in der DDR mobilisierte, ihre Meinung zu sagen und sich in diesen konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einzubringen. Christian Radeke ermunterte bei einer Kunstaktion, unerfüllte Träume und Wünsche auf Ballons zu schreiben und diese in den „Himmel“ steigen zu lassen.

Allerdings ist die Rolle der Kirchen auch ambivalent. Menschen aus den Kirchen nutzten einerseits den Schutzraum und brachten sich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung aktiv in die gesellschaftlichen und politischen Fragen ein. Aber es gab auch die andere Seite. Friedrich Teubner, früher Pfarrer in Kirchmöser-West, erzählte, wie ein von staatlicher und kirchlicher Seite in Brandenburg verbotenes Wehrdienst-Totalverweigerer Treffen doch noch in einer Kirche stattfinden konnte: „Die älteren damals hatten den 17. Juni erlebt und den Ungarn-Aufstand, und denen lief es ganz besonders kalt der Rücken runter, als sie die Bilder vom Platz des himmlischen Friedens in Peking sahen. Eine Weile gebraucht habe ich allerdings, um Verständnis für die Ängstlichkeit von Kirchenleuten zu finden. Unser Kreiskirchenrat jedenfalls hatte beschlossen, dass künftig keine politischen Veranstaltungen in Kirchenräumen stattzufinden hätten. Und so kamen solche Aktivitäten nach Kirchmöser. Zum Glück hatte nämlich die Reichsbahn hier eine Kirche, von deren Existenz selbst die Reichsbahn nichts wusste.“

Die mehrmals ausverkauften Filmabende im Fontane-Kino führten mit den Filmen „Nikolaikirche“ und „Gundermann“ vor Augen, wie spannungsreich das Leben damals war zwischen Gefahr, Mut, Einstehen für Überzeugungen, Anpassung und Verrat. Zeitzeugen nahmen das Publikum mit hinein in ganz persönliche Erinnerungen zu den Filmen. 

Bei den Formaten „Stadtgespräch“ im Brandenburger Theater konnten die Teilnehmer aktiv in die Diskussion mit Gästen der Podien eingreifen. So konnten Fragen, Hoffnungen und Enttäuschungen aus dem Herbst 1989 thematisiert und mit heutigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verknüpft werden. Eins jedoch wurde deutlich. Bei den vielen Veranstaltungen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern war trotz Kritik an bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen niemand dabei, der sich im Sinne der AfD äußerte, die ihrerseits versucht, die Friedliche Revolution für sich zu vereinnahmen. Ganz im Gegenteil, es wurde oft zum Ausdruck gebracht, wie wichtig es ist, sich angesichts heutiger Gefährdungen für den Erhalt von Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit, Umwelt und Frieden aktiv einzusetzen.

Katrin Hattenhauer, die im September 1989 für das Spruchband „Für freie Menschen in einem freien Land“ bei einer Montagsdemonstration in Haft kam, sagte im Dom: „Es sind nicht alle Träume des Herbstes 1989 wahr geworden, aber ganz schön viele. Es bleibt die Erfahrung, Träume können Wirklichkeit werden, wenn wir dafür einstehen.“

An vier Kirchen der Region (Auferstehungskirche Brandenburg Görden, Dom zu Brandenburg, St. Gotthardtkirche und West-Kirche in Kirchmöser) fand vom 29.09.2019 beginnend und am Bußund Bettag endend eine Predigtreihe zu „30 Jahren Friedliche Revolution“ statt. Eingeladen waren Predigerinnen und Prediger, die entweder den Herbst 1989 in Brandenburg erlebt haben oder die Friedliche Revolution andernorts wesentlich mitgestaltet haben.

Zum Nachlesen bitte die entsprechende Predigt anklicken:

Predigtreihe 29.09.2019, 17:00 Uhr, Westkirche, Kirchmöser

Mit Pfr. i. R. Friedrich Teubner

Das regionale Neue Forum hatte sich am 20. Oktober 1989 in Pfarrer Teubners Kirchengemeinde in Kirchmöser-West gegründet. Ein in Brandenburg/Havel verbotenes landesweites Treffen von Wehrdienst-Totalverweigerern fand Ende der 80er Jahre in seiner Kirche statt.

Predigtreihe „Erntedank“ 06.10.2019, 10:30 Uhr, Auferstehungskirche, Brandenburg an der Havel

Mit Pfr. Uwe Gau

Pf. Uwe Gau war 1989 aktiv in der Organisation von Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungkirche mit  Pfn. Heilgard Asmus

Predigtreihe 13.10.2019, 17:00 Uhr, St. Gotthardtkirche, Brandenburg an der Havel

Mit Gem.-Päd. David Begrich (Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Miteinander e.V. – Impulse für Demokratie und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt, Magdeburg)

David Begrich gehörte 1989 der Jugendgruppe des Neuen Forums in Brandenburg/Havel an.

Cornelia Radeke-Engst, Predigt am 27.10.2019 im Brandenburger Dom im Rahmen der Predigtreihe zu „30 Jahre Friedliche Revolution“

Cornelia Radeke-Engst war Dompfarrerin am Dom zu Brandenburg und war Mitinitiatorin der Gebete für unser Land sowie des Runden Tisches

Predigtreihe 03.11.2019, 17:00 Uhr, West-Kirche, Kirchmöser

Mit Gen.-Sup. Heilgard Asmus

Heilgard Asmus war Pfarrerin in der St. Gotthardtgemeinde und war 1989 aktiv in der Organisation von Diskussionsveranstaltungen zu gesellschaftlichen Fragen u.a. im Gemeindehaus Bergstraße mit vielen hundert Besuchern, Friedensgebeten und Fürbittgottesdiensten u.a. am 6. Oktober 1989 in der Auferstehungskirche mit Pf. Uwe Gau.

 

 

 

 

 

Offene Kirche sucht Verstärkung

Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

„Es ist wichtig, dass Gotteshäuser offen sind – und das nicht nur am Sonntag.“ Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der „Offenen St. Gotthardtkirche“ sagt diesen Satz voller Überzeugung. Seit vielen Jahren ist sie mit einer Gruppe Ehrenamtlicher als „Kirchenwächterin“ in der St. Gotthardtkirche tätig und hilft damit, das älteste Gotteshaus Brandenburgs aus dem 12. Jahrhundert für Besucher offen zu halten – und das 365 Tage im Jahr. Auch in der St. Katharinenkirche gibt es ein Team ehrenamtlicher "Kirchenwächter". Die „Kirchenwächter“ freuen sich über jeden, der das Team weiter verstärkt. Die regelmäßigen, täglichen Öffnungszeiten können nur aufrechterhalten werden, wenn das Team „Offene Kirche“ Zuwachs bekommt. Manchmal ist die Not groß, alle Dienste zu besetzen. Ohne die ehrenamtlichen „Kirchenwächterinnen“ und „Kirchenwächter“ würden die mehreren tausend Besucher, die jedes Jahr beide Kirchen besuchen, vor verschlossenen Türen stehen. Deshalb ist der Dienst wichtig. Viele „Kirchenwächter“ freuen sich, wenn die Besucher ganz angetan von ihrer Kirche sind. Dann macht es besonders Spaß, wenn man mit interessierten Gästen ins Gespräch kommt. So haben alle etwas davon. Die Kirchengemeinde ruft auf: Werden auch Sie „Kirchenwächter“ und damit Ansprechpartner für Besucher. Jeder Dienst hilft von zwei Stunden in der Woche bis zu einmal im Monat. Die Gäste Brandenburgs und die Brandenburger, die im Gotteshaus Ruhe finden wollen, werden es danken. Man muss übrigens kein Kirchenmitglied sein, um diesen ehrenamtlichen Dienst zu erfüllen. Jeder Interessent wird mit einer Einführung in die Sehenswürdigkeiten der Kirche und die praktischen Dinge in den Dienst eingewiesen.

Melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro St. Gotthardt (Mo-Do 9-12 Uhr, Tel. 522062) oder im Gemeindebüro St. Katharinen (Tel. 511162).

Freie Kita Plätze

In der Kita Regenbogen gibt es für das neue Kita Jahr noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich in der Kita Leiterin: Yvonne Pollähn, Tel. 03381/302889KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

 

Kita Regenbogen

In der Kita Regenbogen sind aktuell noch freie Plätze für Kinder ab 2,5 Jahren.

Die evangelische Kindertagesstätte "Regenbogen" befindet sich in der Thüringerstraße in der Walzwerksiedlung in Brandenburg an der Havel.

Ein historisches Gebäude, errichtet vom bedeutenden Architekten der Bauhaus-Schule Otto Bartning, beherbergt das Gemeindezentrum Christuskirche mit der Kita.

In der evagelischen Kita werden 18 Kinder liebevoll begleitet, betreut und gefördert.

Ein großzügiges Außengelände mit Spielplatz bereitet den Kindern viel Freude.

Fasching wird natürlich ebenso gefeiert wie christliche Feiertage und das Sommerfest. Die Kinder werden auf kindgerechte Art und Weise mit religionspädagogischen Themen vertraut gemacht. Die Kita ist offen für alle und alle sind willkommen - unabhängig vom individuellen Glauben in der Familie.

Betreuung:

Es werden Kinder von 2,5-6 Jahren betreut.

 

Öffnungszeiten:

6.30-16.30 Uhr (Schließzeiten: 20 Tage im Jahr, 15 davon im Sommer in den Ferien)

Verkehrsanbindung:

Straßenbahn-Linie 2, Haltestelle Südtor oder Frankenstraße

Hier können Sie sich über das Konzept und die Abläufe in der Kita "Regenbogen" informieren.

Hier können Sie einen https://katharinen-brandenburg.kw01.net/file/230233Aufnahmeantrag herunterladen.

 

Ansprechpartner Kita „Regenbogen“

Thüringer Str. 9

Tel./Fax: 03381/302889

KitaRegenbogen(at)gotthardtkirche.de

Orgelprojekt St. Katharinen

Das große Orgelprojekt hat sich weiterentwickelt. Die Absprachen über Details in der Ausführung mit den Denkmalschutzbehörden, der Orgelbaufirma Schuke und dem Kirchlichen Bauamt waren sehr konstruktiv und führen dazu, dass wir mit einem Solo - Werk auf der Nordempore insgesamt drei Klangquellen in der St. Katharinenkirche haben werden, die dann von einem zentralen Spieltisch angesteuert werden können. Klanglich wird das der I – Punkt auf ein großartiges Orgelkonzept.

 

Das große Orgelprojekt hat sich weiterentwickelt. Die Absprachen über Details in der Ausführung mit den Denkmalschutzbehörden, der Alexander Schuke Potsdam Orgelbau GmbH und dem Kirchlichen Bauamt waren sehr konstruktiv und führen dazu, dass wir mit einem Solo - Werk auf der Nordempore insgesamt drei Klangquellen in der St. Katharinenkirche haben werden, die dann von einem zentralen Spieltisch angesteuert werden können. Klanglich wird das der I – Punkt auf ein großartiges Orgelkonzept.

+++Orgelprojekt+++Aktuell+++Orgelprojekt+++Aktuell+++

Dezember 2019: Der neue zentrale Spielttisch für die Orgeln ist in der St. Katharinenkirche angekommen. 

Inzwischen ist die Hauptorgel fertig restauriert. Das Ergebnis ist hervorragend! Leider ist es nun so gekommen, dass die Zulieferfirma die Spieltische und weitere technische Komponenten erst verspätet liefern konnte. Ohne diese Teile könnte die Orgelbaufirma Schuke Potsdam dann nicht weiter arbeiten. Damit einher geht eine Kostensteigerung des Zulieferers, die die Gesamtkosten um ca. 6% (50.000 €) ansteigen lässt. Um eine Lösung dieses Problems bemühen wir uns. Sie können uns dabei unterstützen.

Wir werden unser Einweihungsfest vom 12. Juni bis zum 14. Juni 2020 feiern. Das Eröffnungskonzert am Freitag, 12. Juni, wird der weltberühmte Hauptorganist der Kathedrale Notre Dame de Paris, Olivier Latry spielen. Karten dafür können Sie im Gemeindebüro St. Katharinen erwerben.   

Trotz der erwähnten Probleme sind wir frohen Mutes und zuversichtlich, dass unser außergewöhnliches Projekt auf gutem Weg ist und auch weiter die nötige Unterstützung findet und wir am Ende die fertige Orgelanlage in unserer schönen St. Katharinenkirche haben werden.

Jeden Montag finden Mittagsmusiken um 12.00 Uhr (Dauer ca. 20-25 Minuten) in der St. Katharinenkirche statt. Dort können Sie sich über den Fortgang des Orgelprojektes informieren.

Folgen Sie uns auf twitter: klangdimensionenstkatharinen@klangdimension1         

oder instagram: klangdimensionenstkatharinen

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung. Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank an alle, die mit ihrem Beitrag von großen und kleinen Spenden, bei den Gelegenheiten der Benefizkonzerte und Mittagsmusiken, mithelfen dieses einmalige Orgelprojekt zu verwirklichen.

Hier können Sie spenden

Die Unterstützung und Spendenbereitschaft ist großartig. Trotz der Kostenerhöhung, die der 3. Klangort und die Restauration des Originalen Spieltisches von 1937, der zufälligerweise wieder aufgetaucht ist, verursachten, haben wir „nur“ noch 30.000 € bis zu unserem Spendenziel

Wir bitten Sie daher weiter zu spenden oder das Projekt weiter bekannt zu machen.

Spenden für unser Projekt sind herzlich willkommen.

Uberweisungen bitte an:   

KVA Potsdam IBAN: DE56 5206 0410 0103 9098 59 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: RT3050 Orgelprojekt St. Katharinen

Spendenquittungen werden im Gemeindebüro ausgestellt und an die Spender verschickt.

Gemeindebüro:

Tel. 03381 521162 Fax: 03381 212408
st.katharinen(at)evang-kirche-brb.de
Katharinenkirchplatz 2
14776 Brandenburg an der Havel

Öffnungszeiten/Sprechzeiten:
Di 15 bis 17 Uhr
Mi 9 bis 12 Uhr und Do 10 bis 12 Uhr

Wir danken allen Spendern und Förderern für die Unterstützung dieses großartigen und ambitionierten Projektes, welches in der Orgellandschaft in Ostdeutschland einzigartig ist. Vielen Dank!

Ihre St. Katharinengemeinde

Aktuelle Informationen zum Orgelprojekt auch auf www.klangdimensionenstkatharin...

Zur Geschichte des Orgelprojektes St. Katharinen

Der Freundeskreises Orgelprojekt St. Katharinen hat sich gegründet. Es geht um die Instandhaltung und Erweiterung der Orgel der St. Katharinen-Kirche in Brandenburg a. d. Havel. Die Orgelanlage muss dringend renoviert werden. Das bietet die Gelegenheit, durch eine Registererweiterung und einen neuen, fahrbaren Spieltisch das Klangerlebnis einzigartig zu verbessern. Die St. Katharinen-Kirche gehört zu den größten und bedeutendsten gotischen Backsteinkirchen Norddeutschlands. Ihre Orgel wurde 1726 vom berühmten Orgelbauer Joachim Wagner errichtet. Das barocke Gehäuse der Orgel ist bis heute erhalten und begeistert die Kirchenbesucher. Die Orgel selbst unterlag jedoch im Laufe der Geschichte einigen klanglichen Umgestaltungen, die häufig dem jeweiligen zeitgenössischen Musikgeschmack geschuldet waren. Die anstehende Renovierung bietet die Gelegenheit, eine sinfonische Klangvielfalt zu ermöglichen und damit auch das Repertoire der mit den Orgeln zu spielenden Musik zu erweitern. Schon jetzt sind die sommerlichen Orgelkonzerte in St. Katharinen Anziehungspunkt für Musikliebhaber aus nah und fern. Durch die vorgeschlagene Erweiterung könnte auch romantische sowie moderne angelsächsische und französische Orgelmusik stilgerecht aufgeführt werden. Ein fahrbarer Spieltisch, der im Kirchenraum stehen würde, böte die Möglichkeit, mit mehreren Organisten oder auch mit einem Orchester gemeinsam zu spielen. Dabei blieben die vorhandenen Spieltische an den Orgeln erhalten, aber der neue fahrbare Spieltisch ermöglicht mehr musikalische Vielfalt und bietet gleichzeitig dem Publikum die Möglichkeit, den sonst weit entfernt an der Orgel sitzenden Organisten direkt und unmittelbar beim Orgelspiel zu erleben.

Bereits jetzt unterstützen prominente Persönlichkeiten das Projekt. Unterstützer des Vorhabens sind u.a. Frau Dr. Tiemann, MdB, Kreuzkantor Roderich Kreile, der Organist Prof. Matthias Eisenberg und der weltbekannte Trompeter Prof. Ludwig Güttler.

Für das Gesamtvorhaben wird eine Summe von mehr als 800.000 € benötigt. Der Freundeskreis stellt sich einer ambitionierten Herausforderung.

Das Projekt bringt nicht nur für die St. Katharinen-Kirche sondern auch für die Stadt Brandenburg ein neues hochattraktives Klangerlebnis. Daher soll es intensiv in der Bevölkerung bekannt gemacht werden, um zu einem Projekt aller zu werden.

Freundeskreis Orgelprojekt St. Katharinen Brandenburg

Dr. Beatrix Wuntke

 

Sanierung Christuskirche - Kinder brauchen Platz

Die Sanierung Christuskirche des berühmten Architekten Otto Bartning und die damit verbundene Erweiterung der Kita Regenbogen ist in vollem Gange - 10.000 Euro Spenden sollen noch zusammenkommen


Die Christuskirche hat im Jahr 2018 das 90. Jahr ihres Bestehens gefeiert. Die Kirche braucht inzwischen neue Fenster, eine neue Heizung und die noch originale Holzvertäfelung muss saniert werden.

Der berühmte Architekt der sozialen Moderne in der Weimarer Republik Otto Bartning hat diese Kirche entworfen und sie mit Kirchraum, Kita und Gemeindeschwesternstation als kirchlich-soziales Zentrum für die Familien der Arbeiter im Stahl- und Walzwerk gebaut. Die Kita "Regenbogen" in der Christuskirche besteht bis heute und wir wollen diese Kita erweitern, so dass mehr Kinder aufgenommen werden können und damit die Kita auch künftig erhalten werden kann.

Diese Sanierung und Kitaerweiterung kostet viele hunderttausend Euro. Wir freuen uns über Förderer und Spenden. Damit wir dieses ambitionierte Projekt im Jahr 2019 realisieren können, bitten wir auch um Ihre Spende. Jeder Euro hilft.

Spendenkonto:

Barzahlungen sind unter Angabe des Verwendungszweckes "Christuskirche" im Gemeindebüro möglich.

Gemeindebüro, Gotthardtkirchplatz 8, 14770 Brandenburg; Tel. 03381/522062; geöffnet Mo-Do 9-12 Uhr,


Eine Überweisung kann auf diese Bankverbindung erfolgen:
Ev. St. Gotthardt- und
Christuskirchengemeinde
IBAN: DE 0316 0620 7300 0807 0733
Verwendungszweck:
Christuskirche

Eine Spendenquittung wird gern ausgestellt.


Hintergrund:

Die Evangelische St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde Brandenburg an der Havel ist Eigentümerin des Gemeindezentrums Christuskirche in der Thüringer Str. 9 in Brandenburg an der Havel.

Das gesamte Gebäudeensemble wurde von 1925-1928 vom bedeutenden Kirchbaumeister des 20. Jahrhunderts Otto Bartning entworfen und gebaut. Otto Bartning ist mit Walter Gropius einer der Impulsgeber der Bauhausschule und eigenständiger Vertreter der neuen Moderne mit internationalem Renommee (siehe die Retrospektive seines Werkes in der Berliner Akademie der Künste 2017). Er hat sich mit Vertretern der Bauhausschule wie Gropius und Mies van der Rohe für die Ideale eines modernen Bauens in der Weimarer Republik eingesetzt und in ihrer Nachfolge in Weimar die Bauhochschule von 1926 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten 1930 geleitet. In dieser Zeit hat er die Christuskirche entworfen und gebaut.


Die Christuskirche gilt als erster Kirchbau Bartnings in Formen der neuen Sachlichkeit, nachdem er schon zuvor zahlreiche Kirchbauten im In- und Ausland realisiert hat und danach mit seinem Notkirchenprogramm nach dem 2. Weltkrieg ein bedeutendes Kulturerbe geschaffen hat. Deshalb ist das Ensemble Christuskirche als hochgradiges Baudenkmal einzustufen und steht unter Denkmalschutz.

Zur Christuskirche gehören ein Kirchraum, die Evangelische Kita „Regenbogen“ mit derzeit 18 betreuten Kindern in Trägerschaft der St. Gotthardt- und Christuskirchengemeinde und eine Küster- bzw. Hausmeisterwohnung. Das Gebäude ist von einem großzügigen Außengelände umgeben und war konzipiert als Kirche für die Arbeiter im Stahl- und Walzwerk und als soziales Zentrum in der Walzwerksiedlung. Diese Funktion erfüllt es noch heute als Identifikationspunkt in der ehemaligen Arbeitersiedlung und als geschätzter Ort für evangelische Kindererziehung in einem vom sozialen Umbruch betroffenen Stadtteil. 

Der Kirchraum muss für eine geplante kombinierte Nutzung als Kirchraum und als Kitanebenraum unbedingt grundhaft saniert, die Fenster erneuert und eine moderne, regelbare Heizung unter Bedingungen des Denkmalschutzes eingebaut werden.

Unsere Kirchengemeinde als Träger der Evangelischen Kita steht derzeit vor der Aufgabe, die traditionsreiche Kita zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Wir möchten, dass die Kinder mehr Platz zum Spielen und für Aktivitäten in der Kita haben und dafür den Kirchraum den Kindern als Kita-Nebenraum zur Verfügung stellen. Die Anzahl der Erzieherinnen bzw. Erzieher soll auf drei und die Plätze für Kita Kinder sollen auf 24 erhöht werden. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Qualität der Betreuung und zum langfristigen Erhalt der Kita. Der Bedarf an Kita-Plätzen in Brandenburg an der Havel und insbesondere in der Walzwerksiedlung als Stadtteil im demografischen Umbruch ist nach wie vor hoch. Unsere Kita bietet den Kindern eine familiäre Atmosphäre in einem Gebäude mit besonderer Historie und einem traumhaftem Außengelände.

Auch für den Gemeindeaufbau und die Erhaltung dieses Standortes als Kirche und soziales Zentrum spielt die Kita in unserem Gemeindekonzept eine wesentliche Rolle. Damit kann der Standort Christuskirche als Gemeindezentrum in einem Baudenkmal aufrechterhalten und dieses multifunktional mit Leben gefüllt werden, so wie es sich der Architekt Otto Bartning als Vorreiter der sozialen Moderne seinerzeit gedacht hat. 


Unterstützen Sie deshalb dieses ambitionierte Unterfangen mit Ihrer Spende, denn es muss sehr viel Geld dafür gesammelt werden. Vielen Dank! Eine Spendenquittung erhalten Sie im Gemeindebüro oder Sie wird Ihnen bei Angabe des Namens und der Adresse zugesandt.

 

Karl Munzlingers Fresko in der Schmerzker Kirche

Der Brandenburger Maler Karl Munzlinger hat in der Schmerzker Kirche ein Fresko gemalt im Andenken an die Opfer der Kriege. Pf. i.R. Gerke Pachali erinnert an ihn.

 

 

von Pf. i.R. Gerke Pachali

 

Seit den Befreiungskriegen 1813-15 gibt es in den Kirchen Gedenktafeln für gefallene Soldaten. In jedem Krieg wurden es mehr Gefallene. Die Tafel für den 1. Weltkrieg in der Katharinenkirche nennt 408 Namen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es schwierig, die Namen der Gefallenen zusammenzustellen. Flüchtlingsfamilien kamen, deren Männer im Krieg geblieben waren. Dazu gab es viele Ziviltote.

1955 sollte die Kirche in Schmerzke ein „Denkmal der Gefallenen“ bekommen. Den Auftrag erhielt der Brandenburger Kunstmaler Karl Munzlinger. Über ihn habe ich herausgefunden: Er wurde 1908 in Essen-Rüttenscheid geboren, hat in Köln Kunstmalerei studiert und dabei die Kunststudentin Dorothea Walther kennengelernt. 1938 haben sie geheiratet. Er war katholisch, sie evangelisch.

 

In ihr Familienstammbuch haben sie eintragen lassen: „gottgläubig“. Das war die NS-Bezeichnung für Konfessionslose. Während des Krieges war er Soldat, kam in Gefangenschaft und anschließend nach Brandenburg a.d.H. Hier leitete er von 1949 bis 1954 das Museum in der Ritterstraße. Da wurde er angezeigt, er habe Museumsgut nach Westberlin verschoben. Im Prozess wurde er freigesprochen, aber die Atmosphäre war danach so vergiftet, dass er das Museum aufgab und freiberuflich arbeitete. Doch kaum jemand hat damals Aufträge an einen Kunstmaler vergeben. So verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vorwiegend mit dem Restaurieren kirchlicher Kunstwerke, obwohl er das nicht gelernt hatte und deshalb oft nicht fachgerecht arbeitete. Bekannt ist bisher nur, dass er drei Bilder gemalt hat:

Außer dem Fresko in Schmerzke eine „Kreuzigung“ für die Kirche in Klein Briesen und ein Wandbild im „Haus der Jungen Pioniere“ in der Neustädtischen Heidestraße, das 1983 abgebrannt ist. Ich habe bisher noch kein Foto des Wandbildes auftreiben können. Gewohnt hat Munzlinger in der Eichamtstraße 6, seine Werkstatt hatte er im Hof von Havelstraße 2.

Wie hat er die Aufgabe gelöst, ein „Denkmal der Gefallenen“ zu schaffen? Im Domarchiv wird sein Entwurf aufbewahrt, eine Bleistiftzeichnung 60 x 60 cm auf Zeichenkarton (Foto). Dargestellt sind außer dem segnenden Christus zwölf Menschen; der Mann rechts trägt den Stahlhelm der Wehrmacht, links unten liegt eine Gasmaske.

 

Im ausgeführten Fresko sind Helm und Gasmaske fortgelassen, von den zwölf Menschen sind sechs geblieben. So hat der Künstler durch die Änderungen dem Fresko mehr Klarheit der Komposition gegeben und inhaltlich den Schwerpunkt auf alle Kriegstoten gelegt. Der segnende Christus ist einerseits traditionell mit langem weißen Gewand und andererseits mit dem modernen Männerkopf, also nicht wie sonst üblich langhaarig, gezeichnet. Munzlingers Schwiegertochter vermutet, der Maler habe sich damit selbst ins Bild gebracht. Aber das ist nicht sicher, weil sie ihn nicht persönlich erlebt hat, denn er war schon zwei Jahre tot, als sie seinen Sohn geheiratet hat.

 

Auf dem Holzbrett steht: „Den Toten der Kriege“. Den Sinn des Freskos sehe ich in dem Jesuswort: „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“ Dazu passen auch die drei Kreuze von Golgatha ganz links im Fresko. Christus hat gelitten und ist gestorben, wie die Toten der Kriege. Munzlinger war herzkrank und starb 1967 während einer Kur in Bad Doberan. Seine Frau hat danach weitere Restaurierungen gemacht, u.a. die beiden Reckahner Kronleuchter. Sie ist 1986  gestorben. Beide ruhen auf dem Neustädtischen Friedhof in der Familiengrabstelle.

 

Anmerkung: Für Hilfe zu diesem Beitrag danke ich der Restauratorin Annett Xenia Schulz (Berlin) und Brigitta Munzlinger (Brandenburg a.d.H.)

Foto Fresko: Mosch

Foto Skizze: Pachali

 

 

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Letzte Änderung am: 28.03.2020